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Top Gun – Film Review | 1986

© Universal Pictures

Dauer: 110 Minuten | FSK 12

Der Film „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ von Regisseur Tony Scott aus dem Jahr 1986, mit Tom Cruise, Val Kilmer und Kelly McGillis in den Hauptrollen, ist ein Action-Abenteuer-Drama mit zuvor nie da gewesenen Kampfflug-Sequenzen.

Lieutenant Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) ist ein ehrgeiziger junger Pilot, dessen Traum in Erfüllung geht, als er für eine Elite-Ausbildung zum Kampfpiloten ausgewählt wird. Aber durch seine Disziplinlosigkeit und Impulsivität macht er sich rasch unbeliebt. Vor allem seine rücksichtslose Flugweise kommt schlecht an. Als sein Kamerad verunglückt, gerät Maverick in eine Krise und zweifelt an dem Sinn seiner Ausbildung.

Quelle: Google

© Universal Pictures

Tom Cruise Durchbruch in Hollywood.

Über 35 Jahre nach „Top Gun“ ist nun „*Top Gun – Maverick“ in den Kinos. Grund genug die Erinnerungen an den ersten Teil noch einmal aufzufrischen. Der Film wurde seiner Zeit mit enormer Unterstützung des US-Militärs realisiert. Die Regierung nutzte den Film um junge Menschen zu rekrutieren und das mit Erfolg. Der Zuwachs beim Militär stieg in diesem Jahr so stark an wie niemals zuvor und auch danach gab es keinen vergleichbaren Hype. Der Film zeigt den Alltag einer Spezial-Fliegertruppe der Navi, genannt „Top Gun“ und prägte das Bild der coolen 80er Jahre Typen. Mit Lederjacke, Motorrad und Rayban Sonnenbrille. Es sind auch einige namenhafte Schauspieler mit dabei, u. a. Val Kilmer, Michael Ironside, Anthony Edwards, Tim Robbins und Meg Ryan. Die Action-Sequenzen sind auch heute noch beeindruckend. Der 80er Soundtrack ist so kultig wie der Film selbst. Ein spannender Actionfilm mit atemberaubenden Flugmanöver. Wem Pathos und wehende US-Flaggen nicht stören, der sollte unbedingt mal einen Blick wagen. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Universal Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *3D, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 15 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 357 Millionen Dollar.
  • Die Herstellung des Films wurde vom US-Verteidigungsministerium finanziell und durch Logistik unterstützt. Zudem unterstützte die US-Marine Regisseur Tony Scott mit Fachwissen und Fliegern.
  • Für die Regie von Top Gun war im Vorfeld der kanadische Regisseur David Cronenberg im Gespräch gewesen.
  • Nach „*Beverly Hills Cop“ war dies der zweite Film, den das Produzenten-Duo Don Simpson und Jerry Bruckheimer gemeinsam produzierte. Nach Top Gun folgten weitere finanziell erfolgreiche Hollywood-Blockbuster, für die das Produzenten-Duo inzwischen bekannt ist.
  • Da zum Drehzeitpunkt originale russische Kampfjets nicht verfügbar waren, benutzten die Macher des Films eine schwarz lackierte amerikanische F-5E Tiger II sowie F-5F Tiger II, um die MiGs zu simulieren. Der im Film angesprochene Typ MiG-28 ist ein fiktives Flugzeug, das unter dieser Bezeichnung nie existierte.
  • Teile von Flugszenen wurden in der Serie „*JAG- Im Auftrag der Ehre“ sowie in der Folge „GX-1“ der Fernsehserie „*MacGyver“ wiederverwendet.
  • Bryan Adams sollte den Song „Only the Strong Survive“ zum Soundtrack beisteuern, verweigerte aber die Freigabe, da der Film seiner Meinung nach den Krieg glorifiziert.
  • Der amerikanische Kamerapilot Art Scholl verunglückte während der Dreharbeiten bei einem Absturz mit seiner Pitts tödlich.
  • Die FSK-Alterseinstufung wurde im Jahr 2001 auf „ab 12 Jahren“ heruntergestuft. Bei ursprünglicher Veröffentlichung in Deutschland war der Film noch für Jugendliche ab 16 Jahren eingestuft.
  • Die „Top Gun“-Flugschule entstand aus einem Ausbildungsgang der US Navy und ist heute offenbar nicht besonders glücklich über die durch den Film befeuerte Bekanntheit: Angeblich muss jeder fünf Dollar Strafe zahlen, wenn man aus dem Film zitiert.
  • Val Kilmer wollte ursprünglich nicht im Film mitspielen, jedoch zwangen ihn vertragliche Verpflichtungen dazu. Am Ende stellte sich Top Gun als einer seiner größten Erfolge heraus.
  • Für den Film wurden zwei echte Raketenabschüsse von Kampfjets genehmigt. Diese wurden aus mehreren Kamerawinkeln aufgenommen und mehrfach verwendet. Die Effekte waren so überzeugend, dass anschließend Untersuchungen stattfanden, da das Militär annahm, es hätte mehr als die genehmigten echten Abschüsse gegeben.
  • Die US-Marine profitierte stark von ihrer Unterstützung des Films: Neben einer Aufpolierung des Images konnte man nach dem Kinostart die meisten neuen Rekruten seit Jahren verzeichnen. Dabei waren Rekrutierungskabinen behilflich, die extra in zahlreichen Kinos in den Staaten aufgebaut wurden, weil man so Zuschauer, die noch vom Film aufgeregt waren, direkt nach der Sichtung fürs Militär gewinnen konnte.
  • Die Idee zum Film basiert auf einem Artikel des israelischen Schriftstellers Ehud Yonay in der Zeitschrift California Magazine.

Fakten Quelle: Wikipedia

The Black Phone – Film Review | 2021

🎃Horroktober 2022 – #11 – The Black Phone (2021)

© Universal Pictures

Dauer: 103 Minuten | FSK 16

Der Film „The Black Phone“ von Regisseur Scott Derrickson („Der Exorzismus der Emely Rose“, 2005) aus dem Jahr 2021, mit Mason Thames, Madeleine McGraw und Ethan Hawke in den Hauptrollen, ist ein Horror-Thriller und basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte aus dem Jahr 2004 von Joe Hill , dem Sohn von Stephen King.

In einem Vorort von Denver verschwinden 1978 fünf Kinder spurlos. Der 13-jährige Finney (Mason Thames) wird als sechstes Opfer entführt und in einen schalldichten Keller gesperrt. Obwohl das schwarze Telefon im Keller nicht angeschlossen ist, fängt es zu seinem Erstaunen trotzdem an zu klingeln. Am anderen Ende der Leitung sind die bisher entführten und getöteten Kinder des Killers, die Finney aus dem Jenseits Anweisung geben, wie er dem Verlies entfliehen und im Namen der Toten Rache am Killer den man, „Der Greifer“ nennt, nehmen kann.

Quelle: Google

© Universal Pictures

Den Kurzfilm habe ich nie gesehen, daher kann ich hier keinen Bezug darauf nehmen. Da die Geschichte von „The Black Phone“ Ende der 70er Jahre angesiedelt ist, kriegen wir hier ein gewisses „*Halloween“ Feeling. Vor allem der US-amerikanische Vorstadt-Look trägt einen großen Teil dazu bei. Aber auch die Innen-Sets, Outfits und natürlich der Soundtrack, gespickt mit Oldies, sorgen für Authentizität. Die Farben sind entsättigt, gepaart mit unheilvollen Klängen sorgt das für die richtige Atmosphäre. Die Geschichte mit übernatürlichem Touch passt zwar vermutlich locker auf zwei DinA4 Seiten, ist aber dennoch für ein zwei Überraschungen gut. Ethan Hawke spielt die Rolle wirklich super, die Jungdarsteller sehen dagegen natürlich leider ein wenig blass aus. Das heißt aber nicht, dass sie einen schlechten Job machen. Auch an der Kameraarbeit von Kameramann Brett Jutkiewicz ist nichts auszusetzen. „The Black Phone“ ist bisher definitiv einer der besten Horrorfilme die wir dieses Jahr gesehen haben. Wobei „*X“ und „Fresh“ auch wirklich enorm gut waren. Von mir gibt es für „The Black Phone“ starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Universal Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 18 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 161 Millionen Dollar.
  • Der Grabber (Ethan Hawke) versteckt sein Gesicht hinter einer Art Kabuki-Maske mit Teufelshörnern. Regisseur Derrickson wollte für Hawke eine Maske haben, durch die man seine Gesichtszüge und seine ausdrucksstarken Augen sehen kann. Er holte den Maskenbildner Tom Savini ins Boot, der beim Design half. Die untere Hälfte der Grabber-Maske wurde so gestaltet, dass sie ausgewechselt werden kann und so einmal ganz ohne Mund auskommt und einmal ein bedrohliches Grinsen zeigt.
  • Die Filmmusik komponierte Mark Korven, der zuletzt unter anderem mit Robert Eggers für „*Der Leuchtturm“ und „*The Witch“ zusammenarbeitete

Fakten Quelle: Wikipedia

Fresh – Film Review | 2022

🎃Horroktober 2022 – #10 – Fresh (2022)

© 20th Century Studio

Dauer: 114 Minuten | FSK 16

Der Film „Fresh“ von Regisseurin Mimi Cave aus dem Jahr 2022, mit Daisy Edgar-Jones, Sebastian Stan und Jonica T. Gibbs in den Hauptrollen, ist ein Horror-Thriller, der seit dem 15. April 2022 auf Disney+ verfügbar ist.

Die junge Noa (Daisy Edgar-Jones) gibt in Zeiten von Dating-Apps und Online-Dating einer zufälligen Begegnung im Supermarkt ihre Handynummer und lässt sich auf ein Abenteuer mit dieser ein. Der charmante Steve (Sebastian Stan) entpuppt sich nach einem aufregenden ersten Date allerdings als jemand, der ungewöhnliche Vorlieben hat. Ein Kampf ums Überleben bei einem gemeinsamen Wochenende außerhalb der Stadt beginnt, als Noa seiner Einladung bereitwillig folgt.

Quelle: Google

© 20th Century Studio

Wir haben in unserem Horroktober bisher fast nur alte Filme gesehen. Daher war heute was „freshes“ dran. Ein Horrorfilm mit Dating-App war ja längst überfällig. Vielleicht gibt es auch schon Werke mit dieser Thematik, wenn ja, sind diese aber völlig an mir vorbeigegangen. „Fresh“ ist somit mein erster Film zum Thema: Tinder & Co., die üblichen Dating Probleme inklusive. Diese sind auch erschreckend nah an der Realität. Der Film fängt auch an wie eine ganz normale RomCom oder Dramady und entwickelt sich dann schlagartig zu einem echten Alptraum. Ich glaube am besten funktioniert „Fresh“ wenn man im Vorfeld gar nichts über den Plot weiß. Denn die erste halbe Stunde ahnt man echt überhaupt nicht wo das Ganze letztendlich hinführen wird. Der Titel macht aber am Ende irgendwie Sinn. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rollen wirklich super. Der Soundtrack ist recht gut gemischt und ist mir eher positiv aufgefallen. Alles in allem ist „Fresh“ einer von wenigen wirklich guten „Direct-to-Streaming“-Filmen. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© 20th Century Studio

Den Film gibt es bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 20 Millionen US-Dollar.
  • „Fresh“ feierte seine Premiere auf dem Sundance Film Festival 2022.

Fakten Quelle: Wikipedia

End of Days – Nacht ohne Morgen – Film Review | 1999

🎃Horroktober 2022 – #9 – End of Days (1999)

© Touchstone Pictures

Dauer: 121 Minuten | FSK 16

Der Film „End of Days – Nacht ohne Morgen“ von Regisseur Peter Hyams „(„Timecop“, 1994) aus dem Jahr 1999, mit Arnold Schwarzenegger, Gabriel Byrne und Robin Hunney in den Hauptrollen, ist ein Horror-Fantasy-Actionthriller während des Jahrtausendwechsels, dem sogenannten Millennium.

Ex-Cop Jericho (Arnold Schwarzenegger) wird in ein Katz-und-Maus-Spiel verwickelt, in dessen Mittelpunkt die unschuldige Christine (Robin Tunney) steht. Ihretwegen ist der Teufel auf die Erde gekommen und setzt nun alles daran, die Jungfrau noch vor der Millenniumsnacht zu verführen.

Quelle: Google

© Touchstone Pictures

Bis dato hatte Arnie außer vielleicht bei „*Predator“ und „*Terminator“ nicht viel mit dem Horrorgenre am Hut. Vermutlich wollte er mal was neues ausprobieren. Da kam das Skript von „End of Days“ wie gerufen. Noch ein bisschen Action eingebaut und schon ist es legitim, dass Schwarzenegger die Hauptrolle in dem extrem christlich angehauchtem „Endzeit“-Film spielt. Die Amerikaner sind ja bekanntlich sehr konservativ und lieben ihre katholische Kirche. Auf dem Papier ist „End of Days“ eine sichere Nummer, wurde aber damals von Zuschauern und Kritikern eher negativ aufgenommen.

Mir hat Arnies Ausflug in das Horrormetier damals sehr gut gefallen. Der düstere und dreckige Look erinnert an Filme wie „*Sieben“ (1995) oder „*Dämon – Trau keiner Seele“ (1998). Der Soundtrack hat einen enormen Wiedererkennungswert. Vor allem der kurze unheilvolle Chorgesang brennt sich in den Kopf ein. Die Effekte sehen zum Teil auch heute noch gut aus. Hier wurden auch noch handgemachte Effekte mit visuellen Effekten kombiniert. Auch die Action ist solide inszeniert und kommt weitestgehend ohne CGI aus. Nur im Schnitt wurden ein paar komische Fehler gemacht. Die aber wahrscheinlich auch nur Menschen auffallen, die sich auch mit der Materie auskennen. Die Geschichte rund um den Jahrtausendwechsel war damals spannend, holt heute aber keine Maus mehr hinterm Herd hervor. Dennoch eine Empfehlung für Fans von 90er Jahre Filmen. Von mir gibt es starke ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Touchstone Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 100 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 212 Millionen Dollar.
  • Die Namen einzelner Charaktere des Films sind in Bezug auf die Thematik sehr eindeutig gewählt. So heißt der Priester ohne Zunge, der trotzdem zu Jericho Cane spricht, Thomas Aquinas. Dies ist eine Anspielung auf den mittelalterlichen, christlichen Philosophen und Kirchenlehrer Thomas von Aquin.
  • Der Hauptcharakter, gespielt von Arnold Schwarzenegger, heißt Jericho Cane. In der Bibel gibt es die Stadt Jericho, welche im heutigen Westjordanland liegt, deren Stadtmauer durch Trompeten zum Einsturz gebracht wurde. Der Nachname des Charakters, Cane, wird genauso ausgesprochen, wie Cain, der englischen Schreibweise Kains, der seinen Bruder Abel tötete. Außerdem sind die Initialen „J. C.“ dieselben wie die von Jesus Christus, der laut christlichem Glauben, sein Leben ebenfalls dahingab, um die Menschheit zu retten.
  • End of Days“ gewann 1999 den Bogey-Award, den Box-Office-Award von Deutschland.
  • Für den Blockbuster Entertainment Award war Arnold Schwarzenegger als Lieblingsschauspieler in einem Action- oder Science-Fiction-Film und Kevin Pollak als Nebendarsteller nominiert. Außerdem war „End of Days“ für die Auszeichnung der Motion Picture Sound Editors für den besten Tonschnitt vorgeschlagen.

Fakten Quelle: Wikipedia

Angel Heart – Film Review | 1987

🎃Horroktober 2022 – #8 – Angel Heart (1987)

© StudioCanal

Dauer: 113 Minuten | FSK 16

Der Film „Angel Heart“ von Regisseur Alan Parker („Midnight Express“, 1978) aus dem Jahr 1987, mit Mickey Rourke, Robert De Niro und Lisa Bonet in den Hauptrollen, ist ein Mystery-Horrorfilm mit einem haitianischen Voodoo Priester Kult.

Der abgebrannte Privatdetektiv Harry Angel (Mickey Rourke) hat einen Auftrag: Für den mysteriösen Louis Cyphre (Robert De Niro) soll er den Sänger Johnny Favorite finden. Ein teuflischer Auftrag, denn bei seinen Ermittlungen in Voodoo-Kreisen sterben alle, mit denen er in Kontakt tritt. Angel selbst gerät unter Mordverdacht. Als er versucht, den Job wieder loszuwerden, erhöht sein Auftraggeber zynisch sein Honorar. Die Spur zu Johnny Favorite wird immer blutiger und der Routinefall zum Horrortrip.

Quelle: Google

© StudioCanal

Das inoffizielle Prequel zu „Im Auftrag des Teufels“.

Angel Heart“ ist ein fast vergessener Horrorklassiker mit absoluter Starbesetzung, warum der Film damals an den Kinokassen untergegangen ist, ist mir ein Rätsel. Neben „*Sin City“ oder „*The Wrestler“ ist das hier wohl Mickey Rourkes beste Performance und muss sich neben einem Robert De Niro nicht verstecken. Die Atmosphäre baut sich ganz langsam auf. Der dreckige Look des New York Mitte der 50er Jahre und der zeitgemäße Soundtrack, inklusive der unheilvollen Klänge trägt ihren Teil dazu bei. Die Jazz- und Blues Songs aus der Zeit haben einfach eine gewisse Klasse. Auch die anderen Sets und Requisiten sind akkurat. Hier wurde viel Liebe ins Detail gesteckt. Die Geschichte lässt den Zuschauer ziemlich lange im Dunkeln und baut damit Spannung auf. Außerdem bekommt man auch noch Lisa Bonet (Denise Huxtable aus der „*Bill Cosby Show) nackt und das sehr oft. Auch Mickey Rourke sieht hier noch ganz normal aus. Erschreckend was aus ihm in den Jahren danach geworden ist. „Angel Heart“ ist ein anspruchsvoller Horrorfilm im Krimi-Noir Gewand. Eine klare Empfehlung für Genrefans. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© StudioCanal

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 18 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 17,2 Millionen Dollar.
  • Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) stuft den Film mit dem Prädikat „Besonders Wertvoll“ ein.
  • Der Film hatte bis zur Neuprüfung im Jahr 2001 eine FSK 18 Freigabe.

Fakten Quelle: Wikipedia

Marvel Studios Werewolf By Night – Film Review | 2022

🎃Horroktober 2022 – #7 – Werewolf by Night (2022)

© Marvel Studios | Disney

Dauer 53 Minuten | FSK

Der Film „Werewolf by Night“ von Regisseur Michael Giacchino aus dem Jahr 2022, mit Gael Garcia Bernal, Laura Donnelly und Harriet Sansom Harris in den Hauptrollen, basiert auf der gleichnamigen Marvel Comic-Reihe und ist ein in Schwarz/Weiß gehaltenes Disney+ Halloween Special.

Jack Russell (Gael Garcia Bernal) hat dank seines zaubernden Vaters die Fähigkeit geerbt, sich in einen Werwolf zu verwandeln. Bei jedem Vollmond verwandelt sich Jack in einen Werwolf mit übermenschlicher Kraft und Ausdauer und bekämpft Kriminelle.

Quelle: Google

© Marvel Studios | Disney

Die Idee einen „Film“ im Stile der alten Universal Horrorschocker der 20er und 30er Jahre wie „*Frankensteins Sohn“ (1939) oder „*Dracula“ (1931) zu machen, traf bei mir auf Neugierde. Die Vorfreude war also recht hoch, daher haben wir uns das Marvel Studio Special „Werewolf by Night“ heute direkt angeschaut. Das Ganze entpuppt sich als eine Art Tunier um den magischen Blutstein. Ein paar Elemente, wie der besagte Blutstein, sind sogar farbig, was wie ich finde richtig cool wirkt.

Es gibt auch viele gute Ansätze, nur hier und da mangelt es ein wenig an der Umsetzung. Obwohl hier wirklich sehr gut mit Licht und Schatten gearbeitet wurde. Aber meiner Meinung nach hätte man versuchen sollen weitestgehend auf CGI zu verzichten. Dennoch ist auch irgendwie schön, dass Marvel sich traut den Stoff so experimentell umzusetzen. Sie hätten ja auch auf Nummer sicher gehen können und was massentaugliches aus der Comic Vorlage machen können. Ich hoffe sehr, dass Marvel in Zukunft wieder etwas experimentierfreudiger wird. Die Hoffnung ist groß, da Feige sagte, das Special würde einen Teil des MCU vorstellen, der für seine Zukunft „ziemlich wichtig“ werden würde. Es bleibt abzuwarten was Kevin Feige genau damit meint. Von mir gibt es für dieses Special ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Marvel Studios | Disney

Den Film gibt es bei *Disney+ im Abo.

Sidefacts:

  • Im September 2022 wurde ein Dokumentarfilm für „Werewolf by Night“ von Marvel Studios und Michael Giacchinos Bruder Anthony angekündigt. Der Dokumentarfilm blickt hinter die Kulissen der Produktion des Specials und erkundet Michael Giacchinos Traum von der Regieführung und wird 8-mm-Filmmaterial enthalten, das Giacchino in seiner Kindheit aufgenommen hat.
  • Co-Executive Producer Brian Gay sagte, dass „Werewolf by Night“ damit beginnen würde, eine Vielzahl von Monstern zu erforschen, die seit Jahrhunderten im MCU existieren und auch zum Teil im Special zu sehen sind.

Fakten Quelle: Wikipedia

Der Super Mario Bros. Film – Teaser | 2022

© Nintendo | Illumination

X – Film Review | 2022

🎃 Horroktober 2022 – #6 – X (2022)

© A24

Dauer: 106 Minuten | FSK 16

Der Film „X“ von Regisseur und Drehbuchautor Ti West („The House of the Devil“, 2009) aus dem Jahr 2022, mit Mia Goth, Jenna Ortega, Brittany Snow und dem US-amerikanische Rapper Kid Cudi in den Hauptrollen, ist ein Horror-Mystery-Thriller über einen verhängnisvollen Pornofilmdreh.

Eine Gruppe von Schauspielern macht sich auf den Weg, um im ländlichen Texas in ein abgelegenes Bauernhaus vor den Augen ihrer zurückgezogenen und unwissenden Gastgeber einen Film für Erwachsene zu drehen. Denn von ihrem Vorhaben haben Regisseur R.J. (Owen Campbell), seine Soundtechnikerin Lorraine (Jenna Ortega) sowie Schauspieler Jackson Hole (Kid Cudi) und die Stripperinnen Maxine (Mia Goth) und Bobby-Lynne (Brittany Snow) ihren Gastgebern nichts erzählt. Als jedoch die Nacht hereinbricht, wird das Verhalten des Paares plötzlich zusehends gewalttätiger.

Quelle: Google

© A24

Das Label A24 ist für einige Elevated-Horrorfilme verantwortlich. Mit Filmen wie „*Hereditary – Das Vermächtnis“ (2018), „*Ex Machina“ (2014), „*Der Leuchtturm“ (2019) oder „*Midsommer“ (2019) konnte der Vertrieb in seiner kurzen Unternehmensgeschichte (gegründet 2012) bereits einige von den Kritikern gelobte Werke hervorbringen.

Der Look von „X“ erinnert stark an Slasher der 70er, Anfang der 80er Jahre. Das körnige Bild trägt seinen Teil dazu bei. Der Film sieht aber für einen low Low Budget Streifen echt super aus. Hier wurde aus dem Budget von gerade einmal 1 Millionen Dollar echt alles herausgeholt. Alle Beteiligten liefern eine sehr gute Arbeit ab. Auch die Atmosphäre stimmt, diese wird von Minute zu Minute drückender. Dazu tragen auch unheilvolle Klänge bei. Der Soundtrack ist sehr Jazz und Country lastig, passt aber erstaunlich gut. Man könnte dem Film tatsächlich eine gewisse Klasse zusprechen, was bei Filmen des Slasher-Genres eher selten der Fall ist. Die Gewaltspitzen sind echt heftig und auch mit der Erklärung der BPjM ist es mir ein Rätsel wie der Film eine FSK 16 kriegen konnte. Seinerzeit wäre der Film hierzulande nur gekürzt ab 18 Jahren veröffentlicht worden. Für Horrorfilmfans ist „X“ eine absolute Empfehlung. Von mir gibt es daher ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© A24

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 1 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 14,5 Millionen Dollar.
  • Die Dreharbeiten fanden ab Februar 2021 in Neuseeland statt. Als Kameramann fungierte Eliot Rockett, mit dem West bereits für „*Cabin Fever 2“ zusammenarbeitete und der in der Vergangenheit für viele Filme von Chris Fisher tätig war.
  • Zur Premiere beim South by Southwest Film Festival erklärte West, dass er in Neuseeland auch das Prequel mit dem Titel „Pearl“ drehte. In diesem Film versucht West einige der Lücken zu füllen, die sich in X ergeben. So zeigt Pearl, dass die Hütte, in der das Massaker in X stattfindet, während des Ersten Weltkriegs eine Pension war.
  • West plant die beiden Filme zu einer Trilogie auszubauen: „Ich versuche, aus all dem eine Welt aufzubauen. Man kann keinen Slasher-Film ohne ein paar Fortsetzungen machen.“ Die Premiere von Pearl erfolgte Anfang September 2022 bei den International men Filmfestspielen von Venedig.

Fakten Quelle: Wikipedia

Die Goonies – Film Review | 1985

© Warner Bros.

Dauer: 114 Minuten | FSK 12

Der Film „Die Goonies“ von Regisseur Richard Donner („Lethal Weapon“, 1987) aus dem Jahr 1985, mit Sean Austin, Jeff Cohen, Corey Feldman, Kerri Green, Martha Plimpton, Ke Huy Quan und Josh Brolin in den Hauptrollen, ist eine Abenteuer-Komödie für die ganze Familie.

Die Goonies, eine Kinderbande, finden auf dem Dachboden die mysteriöse Schatzkarte eines berüchtigten Piraten. Um zu verhindern, dass die Häuser ihrer Eltern wegen eines Country Clubs abgerissen werden, beschließen sie, auf die Suche nach dem Piratenschatz zu gehen. Damit beginnt ein Abenteuer, das ihre kühnsten Träume übertrifft. Dabei werden sie auch noch von einer gefährlichen Gangsterfamilie verfolgt.

Quelle: Google

Die Goonies“ gehört definitiv zu den Top Lieblingsfilmen meiner Kindheit. Man merkt in jeder Sekunde, dass Spielberg als Produzent einen starken Einfluss auf den Film genommen hat, der ja auch die Idee zum Film hatte. Das Drehbuch wurde dann von Chris Columbus („*Kevin Allein zu Haus“, 1990) geschrieben. Die meisten der Kinderdarsteller wurden später zu Hollywoodstars. Nur Corey Feldman war schon vor dem Film ein gefragter Kinderdarsteller. Der große Durchbruch ist ihm leider immer verwehrt geblieben. Jonathan Ke Quan alias Data wurde ein Jahr zuvor durch seine Rolle als Shorty in „*Indiana Jones und der Tempel des Todes“ bekannt und feierte mit „*Everything, Everywhere All At Once“ sein Schauspielcomback. Josh Brolin ist bis heute eine feste Größe in Hollywood und Sean Astin wurde als „Hobbit Samweis Gamdschie“ in Peter Jacksons Filmtrilogie „*Der Herr der Ringe“ weltweit bekannt. Martha Plimpton wurde in ihrer Karriere mehrfach für den Emmy nominiert. Kerri Green und Jeff Cohen traten ebenfalls noch vereinzelt in Filmen und Serien auf. Auch für die Darsteller der Fratellis erwies sich der Film als Karrieresprungbrett.

Der 80er Jahre Kleinstadt Look hat einfach Charme, zusammen mit dem phantastischen Soundtrack fühlt man sich gleich wieder wie ein Kind, das sich zusammen mit seinen alten Freunden auf Schatzsuche begibt. Gejagt von der Mafia und die Zeit im Nacken. Spannender könnte ein Kinderabenteuerfilm kaum sein. Neben der genialen Besetzung sind die handgemachten Effekte und die Todesfallen ein absolutes Highlight. Für viele ist Sloth ein Monster, aber ich finde ihn super. Er ist ja auch neben den Kids der eigentliche Held der Geschichte. „Die Goonies“ ist ein schöner Abenteuerfilm mit Humor, Action und sogar ein paar Gruselmomenten für Kinder. Von mir gibt es ★★★★½ und ein Herzchen auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 19 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 125 Millionen Dollar. In Deutschland waren etwa 1,7 Millionen Zuschauer im Kino.
  • Als Drehort für die Kleinstadt diente Astoria in Oregon. Für das für die Höhlenszenen sehr wichtige Szenenbild war J. Michael Riva, ein Enkel von Marlene Dietrich, verantwortlich.
  • Am Ende des Films, wenn die Kinder ihren Eltern erzählen, was sie alles erlebt haben, sprechen sie auch von einem großen Kraken, der ihnen Angst eingejagt habe. Hier beziehen sie sich auf eine Szene, die aus dem endgültigen Film herausgeschnitten worden war. Diese ist in den Extras der DVD- und Bluray-Ausgaben des Filmes enthalten.
  • Der Titelsong des Films, „The Goonies ’R’ Good Enough“ von Cyndi Lauper, erreichte 1985 Platz 10 der US-Charts. In dem Musikvideo zum Song tritt Lauper gemeinsam mit den jungen Darstellern auf, im Spielfilm ist sie kurz im Fernseher zu sehen. Im Jahr 2000 erschien eine Coverversion des Liedes von New Found Glory.
  • Der Schwarzweißfilm, den Sloth im Fernsehen schaut, ist der Abenteuerklassiker „*Unter Piratenflagge“ (1935) mit Errol Flynn.
  • Nahezu parallel zum Film erschienen verschiedene Spiele auf unterschiedlichen Plattformen.
  • 2017 wurde Die Goonies in das National Film Registry für besonders erhaltenswerte US-amerikanische Filme aufgenommen.

Fakten Quelle: Wikipedia

Stephen Kings Thinner – Der Fluch – Film Review | 1996

🎃 Horroktober 2022 – #5 – Stephen King‘s Thinner (1996)

© Warner Bros.

Dauer: 92 Minuten | FSK 16

Der Film „Stephen King‘s Thinner“ von Regisseur Tom Holland aus dem Jahr 1996, mit Robert John Burke, Joe Mantegna und Lucinda Jenney in den Hauptrollen, ist ein Horror-Thriller und basiert auf dem gleichnamigen Roman „Thinner“ (deutscher Titel „Der Fluch“).

Da Billy Halleck (Robert John Burke) eines Nachts eine alte Frau mit dem Auto überfährt, lässt er alle Beziehungen spielen, um einen Freispruch zu erreichen. Doch nach der Verhandlung trifft er auf den greisen Vater der Toten, den 107 jährigen Tadzu Lempke (Michael Constantine). Dieser belegt Halleck mit einem ebenso ungewöhnlichen wie tödlichen Fluch.

Quelle: Google

© Warner Bros.

Nach „*ES“ und „*Stand by Me“ war „Thinner“ einer der ersten Kingverfilmungen die ich je gesehen habe. Daher schwingt hier auch ein wenig Nostalgie mit. Inszenatorisch wie inhaltlich erinnert das Ganze hier stark an eine höher budgetierte Folge „*Outer Limits – Die unbekannte Dimension“ oder „*Twilight Zone“. Damals wurden die Effekte von den Kritikern gelobt, heutzutage ist die Maske des Hauptdarstellers in Full HD klar als solche zu erkennen. Dennoch hat der Film einen gewissen Charme und regt hier und da sogar zum nachdenken an. Dass der Film heutzutage nicht mehr ganz politisch korrekt ist, ist mir bewusst. Man muss diese Filme natürlich als Produkte ihrer Zeit sehen, dann kann man auch Spaß damit haben. Meiner Meinung nach ist „Thinner“ eine der besseren King-Verfilmungen. Von mir gibt es ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD und *BluRay.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 8 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen 15,3 Millionen Dollar.
  • Stephen King schrieb zusammen mit Michael McDowell und Tom Holland das Drehbuch zum Film. King tritt im Film auch als Apotheker Bangor auf. Bangor (Maine) ist die Heimat des Schriftstellers.
  • Greg Cannom wurde 1997 für das Make-up für den Saturn Award nominiert.
  • Der Familienname der Zigeuner taucht in einigen portugiesischen Versionen der Geschichte, wie auch im Originalroman, als Lemke anstatt Lempke auf.

Fakten Quelle: Wikipedia

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