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Nicht auflegen! – Film Review | 2002

© 20th Century Fox

Der Film „Nicht Auflegen“ von Regisseur Joel Schumacher („Falling Down“, 1993) aus dem Jahr 2002, mit Colin Farrell, Kiefer Sutherland und Forest Whitaker in den Hauptrollen, ist ein Thriller und zum Großteil ein Kammerspiel in einer Telefonzelle.

Stuart Shepard (Colin Farrell) ist ein ziemlich guter Betrüger. Als der verheiratete Mann eines Tages wieder seine Geliebte von einer Telefonzelle aus anruft, erfährt sein Leben eine verhängnisvolle Kehrtwende. Am anderen Ende meldet sich ein psychopathischer Scharfschütze. Stu darf Nicht auflegen!, sonst wird er sofort erschossen.

© 20th Century Fox

Ein Film der zu 90% in einer Telefonzelle spielt, kann das funktionieren!? Diese Frage habe ich mir damals gestellt und wurde positiv überrascht. Zudem läuft die Handlung des Films in Echtzeit ab. Dabei vergehen die knapp 80 Minuten aber wie im Flug. 2002 war Colin Farrell noch in zwei weiteren Hollywood Produktionen zu sehen („*Das Tribunal“ und „*Minority Report“), aber „Nicht Auflegen!“ war dann wohl sein endgültiger Durchbruch, auch wenn er schon im Jahr 2000 eine Nebenrolle im phantastischen „*Ein ganz gewöhnlicher Dieb – Ordinary Decent Criminal“ hatte. Er trägt den Film ganz gut, dabei wird er aber auch vom Oscarpreisträger Forest Whitaker unterstützt. Ein rasantes Kammerspiel mit Top Besetzung und spannend bis zum Schluss. Von mir gibt es knapp ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

© 20th Century Fox

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 13 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 98 Millionen Dollar. Das Produktionsbudget wurde innerhalb von nur 3 Tagen wieder eingespielt.
  • Sämtliche Aufnahmen erfolgten in der Reihenfolge, in der sie im finalen Schnitt zu sehen sind. Die Dreharbeiten wurden innerhalb von 10 Tagen fertiggestellt.
  • In der Szene, in der der Anrufer Stuart davor warnt, seine Brieftasche zu zücken, um nicht zu riskieren, mit 41 Schüssen niedergestreckt zu werden, ist eine Anspielung auf den Tod von Amadou Diallo. Diesen unbewaffneten Zivilisten hatten im Februar 1999 vier New Yorker Polizisten mit einem Serienvergewaltiger verwechselt. Bei seiner Verhaftung griff Diallo nach seiner Brieftasche, woraufhin 41 Schüsse auf ihn abgegeben wurden, von denen 19 Schüsse zu Verletzungen führten, denen er erlag.
  • Kiefer Sutherland ist als unbekannter Anrufer lediglich 52 Sekunden im Bild zu sehen. Ursprünglich waren diese Szenen bereits mit Ron Eldard abgedreht, wurden jedoch anschließend umbesetzt und mit Kiefer Sutherland erneut gedreht. Der deutsche Synchronsprecher Tobias Mister spricht nur die Rolle des Anrufers Kiefer Sutherland ein, obwohl er in der Regel ebenso die deutsche Stimme von Forest Whitaker, der hier die Rolle des Captain Ramey spielt, verkörpert.
  • Im Hintergrund der Telefonzelle steht an einem Schaufenster „Who do you think you are?“, zu deutsch: „Was glaubst du, wer du bist?“. Dieser Satz ist eine stilistische Anspielung auf Stuart, der sich im Laufe des Films seines wahren Lebens bewusst wird.

Fakten Quelle: Wikipedia

Squid Game – Serien Review | 2021

© Netflix

Die südkoreanische Netflix-Serie „Squid Game“ von Drehbuchautor und Regisseur Hwang Dong-hyuk ist zu einem weltweiten Phänomen geworden und beschert dem Streaminganbieter Netflix Millionen neue Abonnenten. Wir wollten mal ins „Takeshi’s Castle mit tödlichem Ende“ reinschauen. Doch nach 1-2 Hängern am Anfang hat die Serie uns gefesselt, so haben wir die Serie innerhalb von 3 Tagen durchgeguckt.

Zum Inhalt:
Der hochverschuldete Spieler Gi-hun (Lee Jung-jae) erhält eine mysteriöse Einladung, um viel Geld zu spielen. Nachdem er zugesagt hat, wird er mit 455 weiteren Personen an einen geheimen Ort gebracht, wo sie von maskiertem, bewaffnetem Personal angewiesen werden. Im ersten Spiel zeigt sich, dass alle Verlierer eines Spiels sofort getötet werden. Zwar wird der Wettbewerb daraufhin von den überlebenden Spielern per Mehrheitsentscheid abgebrochen, die meisten von ihnen kehren aber zu den Spielen zurück, da ihr Leben perspektivlos erscheint und sie das Preisgeld wollen. Der Wettbewerb umfasst sechs Spiele, die an koreanische Kinderspiele angelehnt sind.

© Netflix

Fazit:
Die Serie ist zu einem echten Meme-Hit geworden. Grund dafür ist, neben der ganzen Symbolik, das extreme over acting der koreanischen Schauspieler*innen. Wenn man mit dem asiatischen Kino überhaupt nichts anfangen kann, wird einem auch das hier befremdlich vorkommen. All denen die auf spannende und explizite Geschichten stehen kann man aber eine klare Empfehlung aussprechen. Nach den ersten beiden Folgen sollte man auf jeden Fall angefixt sein. Mit hat der Mittelteil der Serie am besten gefallen, dort verdichten sich die Ereignisse zunehmend. Zum Ende hin gibt es dann wieder ein zwei Längen, man möchte aber natürlich unbedingt wissen, was es mit dem „Squid Game“ auf sich hat. Insgesamt eine wirklich sehr gelungene und zeitweise extrem spannende Serie mit poppigen Farben und einen stimmungsvollen, klassischen Soundtrack. Von mir gibt es starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Netflix

Die Serie gibt es bei *Netflix im Abo.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 21,4 Millionen US-Dollar.
  • Nach vier Wochen wurde die Serie von ca. 111 Millionen Konten angesehen, was sie zum bis dato erfolgreichsten Netflix-Serienstart gemacht hat – 29 Millionen mehr als der vorherige Rekordhalter „Bridgerton“ (82 Millionen bei Staffel 1).
  • Die Idee hatte Hwang um 2008/2009, als er einen ersten Entwurf ausgestaltete und einigen Filmstudios vorstellte. Der damalige Newcomer-Regisseur erhielt allerdings nicht ausreichend Unterstützung, um den Film umzusetzen.
  • Nachdem eine in der Serie gezeigte Telefonnummer in Südkorea bereits an eine echte Person vergeben war, die aufgrund dessen tausende Anrufe von Zuschauern der Serie erhielt, bot Netflix der betroffenen Person eine Ausgleichszahlung an. Die Szenen, in denen die Nummer zu sehen ist, sollen nachbearbeitet werden.
  • Kurz nach Veröffentlichung der Serie erschienen auf verschiedenen Webseiten und bei verschiedenen Spieleanbietern Minispiele zu „Squid Game“, wie z. B. auf der Spieleplattform Roblox.

Fakten Quelle: Wikipedia

Der Herr der Ringe – Die zwei Türme – Film Review | 2002

© Warner Bros. | New Line Cinema

Der Film „Der Herr der Ringe – Die zwei Türme“ von Regisseur Peter Jackson aus dem Jahr 2002, mit Elijah Wood, Sean Astin und Ian McKellen in den Hauptrollen ist der zweite Teil der „*Herr der Ringe Trilogie“.

Von ihren Gefährten getrennt machen sich Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Astin) auf den Weg nach Mordor, um den Ring zu vernichten. Dicht auf den Fersen ist den beiden Hobbits dabei Gollum (Andy Serkis). Ihre Freunde Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) können den Orks entkommen und treffen im finsteren Fangornwald mächtige Verbündete. Gemeinsam mit Aragorn (Viggo Mortensen), Gimli (John Rhys-Davies) und Legolas (Orlando Blum) treten sie gegen den bösen Zauberer Saruman (Christopher Lee) an, der mittlerweile eine eigene Ork-Armee züchtet.

© Warner Bros. | New Line Cinema

Der Film knüpft durch eine Rückblende fast nahtlos an den ersten Teil an. Der Riesen Vorteil für den Film ist er muss die Welt und ihre Charaktere nicht mehr etablieren, so kann die Reise gleich weitergehen. Der CGI Anteil ist im Gegensatz zu Teil 1 stark angestiegen. Dennoch sieht das meisten immer noch recht ordentlich aus. Der Allstar-Cast ist bestens aufgelegt und gibt wirklich alles. Der Soundtrack lässt einen dann endgültig in die magische Welt eintauchen. Aufwendiger und actionreicher als der Erste Teil. Nach dem Mittelteil des, bis dato, als unverfilmbar geltenden Romans von J. R. R. Tolkien, freue ich mich jetzt schon auf das große Finale. Von mir gibt es starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros. | New Line Cinema

Den Film gibt es auf Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 94 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 947 Millionen Dollar.
  • Die Europapremiere fand am 10. Dezember 2002 in Paris statt.
  • Regisseur Peter Jackson ist auch im zweiten Teil in einem Cameo-Auftritt zu sehen. Bei der Verteidigung von Helms Klamm wirft er von der Mauer aus einen Speer und tötet damit einen Uruk-hai.
  • Zur Herstellung der Kulissen von Helms Klamm benötigten die Bühnenbildner und Ausstatter rund sieben Monate.
  • Die Landkarte, die Faramir und Madril studieren, wurde von Daniel Reeve nach einer Vorlage von Tolkiens Sohn Christopher gezeichnet, enthält aber fehlerhafterweise die Bezeichnung „Dagorland“ statt „Dagorlad“ für ein Gebiet nördlich von Mordor.
  • Die Rolle des Smeagol/Gollum in der deutschen Fassung wurde von Andreas Fröhlich gesprochen, der in allen drei Teilen auch für Buch und Synchronregie verantwortlich war.
  • In einer Szene ist Aragorn mit Gimli und Legolas zu sehen, als sie den Scheiterhaufen der Uruk-hai nach ihren Hobbitfreunden durchsuchen. Aragorn tritt wütend gegen einen Helm und schreit. Dieser Schrei war echt, da sich Aragorn-Darsteller Viggo Mortensen bei der Aktion den Zeh brach. Die Szene wurde auf seinen Wunsch verwendet.
  • Das 2005 veröffentlichte, zum Großteil aus Szenen des Films zusammengeschnittene Mashup-Video „They‘re Taking The Hobbits To Isengard“ wurde zum Internetphänomen und erreichte Kultstatus unter Fans der Filmtrilogie.
  • Der Film wurde für u tägliche Preise nominiert, 2003 erhielt er zwei Oscars für die Besten Visuellen Effekte und den Besten Tonschnitt.
  • Das Soundtrack-Album erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter einen Grammy für den Besten Original Score.
  • Sir Christopher Frank Carandini Lee wäre 2022, 100 Jahre alt geworden, er verstarb allerdings am 07.06.2015 im Alter von 93 Jahren.

Fakten Quelle: Wikipedia

Der Herr der Ringe – Die Gefährten – Film Review | 2001

© Warner Bros. | New Line Cinema

Der Film „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ von Regisseur Peter Jackson („Braindead“, 1992) aus dem Jahr 2001, mit Elijah Wood, Ian McKellen und Sean Astin in den Hauptrollen, ist die der erste Teil der Film Trilogie des gleichnamigen Romans von J. R. R. Tolkien.

Am 111. Geburtstag seines Onkels Bilbo (Ian Holm) erbt der junge Hobbit Frodo (Elijah Wood) einen magischen Ring. Doch mit dem Erbe erhält er auch eine große Verantwortung, denn der Ring entpuppt sich als der Ring des bösen Zauberers Sauron (Sala Baker), der ganz Mittelerde ins Verderben stürzen will. Der einzige Weg, Mittelerde zu retten, ist es, den Ring ein für allemal zu zerstören. Doch dazu muss sich Frodo zum weit entfernten Schicksalsberg begeben, und unterwegs lauern viele dunkle Gefahren.

© Warner Bros. | New Line Cinema

Ich bin zugegebenermaßen nicht der allergrößte Fan des Genres, aber ich kann durchaus anerkennen, was Peter Jackson hier erschaffen hat. Für das seiner Zeit als unverfilmbare geltende Buch, hat er sieben Jahre seines Lebens geopfert und dabei für Millionen Fans weltweit eine Fantasy Trilogie geschaffen, die bis heute seines gleichen sucht.

Die Gründe dafür, dass der Film auch 20 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch funktioniert, sind neben der zeitlosen Geschichte sicherlich die Charaktere, die von Stars wie Ian McKellen oder Elijah Wood verkörpert werden und sich in die Herzen der Fans gespielt haben. Aber die klügste Entscheidung war definitiv nicht ausschließlich auf CGI-Effekte zu setzen. Die sind teilweise nicht so gut gealtert. Die vielen praktischen Effekte und Ideen hingegen sind es, die dem Film einen zeitlosen Charme verpassen. Anders als bei anderen epischen Filmen, sind einem die Charaktere alles andere als egal. Peter Jackson schafft es, dass man hier wirklich mitfiebert. Zwischendurch merkt man auch ganz deutlich den Horroreinschlag des Kult-Regisseurs.

Einziges Manko für mich ist, dass die Geschichte am Ende von Teil 1 lange nicht auserzählt ist, trotz einer Laufzeit von 171 Minuten in der Kinofassung. Die Extended Edition ist sogar 218 Minuten lang und ab 16 Jahren freigegeben. Wobei auch in der Kinofassung die FSK 12 gut ausgereizt wurde. Bis zum Ende der Reise sind es nun nur noch knapp 6 1/2 Stunden. Von mir gibt es daher für den Einstieg zu Mittelerde starke ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros. | New Line Cinema

Die Trilogie gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 93 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen fast 900 Millionen Dollar.
  • Christopher Lee war der einzige Darsteller, der J. R. R. Tolkien persönlich kannte.
  • Regisseur Peter Jackson ist in einem Cameo-Auftritt in Bree zu sehen.
  • Ian Holm, Darsteller des Bilbo Beutlin, hat in der 1981 für die BBC adaptierten Radiofassung Frodo gesprochen.
  • Stuart Townsend wurde in der Rolle des Aragorn durch Viggo Mortensen ausgetauscht. Zuvor hatte es Russell Crowe abgelehnt, sie gegen eine 10-prozentige Gewinnbeteiligung zu übernehmen.
  • Für die Rolle der Galadriel hatte Regisseur Jackson ursprünglich die neuseeländische Schauspielerin Lucy Lawless vorgesehen. Aufgrund ihrer Schwangerschaft musste diese ablehnen.
  • Sean Connery lehnte die Rolle des Gandalf ab, weil er die Handlung nicht verstand – eine Entscheidung, die ihn eine 15-prozentige Gewinnbeteiligung in Höhe von mittlerweile 450 Mio. US-Dollar kostete.
  • Zum Zeichen ihrer Freundschaft, die bei dem Filmdreh entstand, haben sich die Darsteller der neun Gefährten tätowieren lassen. Nur John Rhys-Davies, der die Rolle des Gimli spielt, wollte kein Tattoo.
  • Peter Jackson legte besonders viel wert auf die Darstellung des Auenlandes. Die Ausstatter begannen bereits weit über ein Jahr vor dem Drehbeginn mit den Arbeiten, sie pflanzten Gemüse und Blumen an, bauten die im Roman beschriebenen Hobbitbehausungen aus und statteten diese mit angefertigten Möbeln und Gebrauchsgegenständen aus.
  • Der Hauptdreh begann am 11. Oktober 1999 und schloss am 22. Dezember 2000 ab. Bis zum Spätsommer 2003 folgten außerdem noch viele Drehtage für zusätzliche oder veränderte Szenen.
  • Letztlich arbeitete Peter Jackson mehr als sieben Jahre an dem Werk. Unter Experten galt der Neuseeländer schon seit längerer Zeit als eines der größten Regietalente der letzten Jahre, wobei er mit Filmen wie „*Braindead“ oder „*Heavenly Creatures“ bis dahin nicht für ein breites Publikum produzierte.
  • Bei der Oscarverleihung 2002 erhielt der Film vier Oscars: für die beste Filmmusik, die visuellen Effekte, das Make-Up und die Kameraarbeit. Insgesamt war der Film für 13 Oscars nominiert, darunter auch für die beste Regie und als bester Film.
  • Bei der Verleihung der Golden Globes 2002 hingegen ging der Film trotz vierfacher Nominierung (darunter Bester Film (Drama) und Beste Regie) leer aus.

Fakten Quelle: Wikipedia

Ghostbusters Legacy – Trailer 3 | 2021

Ab 18. November 2021 im Kino.

© 2019 Sony Pictures Entertainment

24 Blockbuster in 9 Minuten mit Daniel Craig | 2021

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty – Film Review | 2013

© 20th Century Fox

Der Film „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ von Regisseur und Hauptdarsteller Ben Stiller aus dem Jahr 2013, u. a. mit Kristen Wiig, Shirley MacLaine und Adam Scott in den Hauptrollen, ist eine Abenteuerk Komödie. Sie basiert auf der Kurzgeschichte „Walter Mittys Geheimleben“ von James Thurber und ist nach „*Das Doppelleben des Herrn Mitty“ aus dem Jahr 1947 die zweite Verfilmung.

Walter Mitty (Ben Stiller) ist ein bescheidener Mann mittleren Alters, der im Fotoarchiv des Life Magazine arbeitet. Dem grauen Alltag entkommt er durch Träumereien von fantastischen Heldentaten. Für die letzte gedruckte Ausgabe des Blattes soll ein Bild des Starfotografen Sean O’Connell (Sean Penn) verwendet werden, das Walter allerdings nicht mehr finden kann. Er beschließt, Sean nachzureisen und gelangt dadurch an Orte, die er zuvor nur in seinen Träumen besucht hat.

© 20th Century Fox

Es ist nun knapp 10 Jahre her als ich den Film gesehen habe, dabei habe ich ihn schon in recht guter Erinnerung gehabt. Ich konnte mich noch daran erinnern, dass ich überrascht war, wie routiniert Ben Stiller diesen Film inszeniert hat. Dabei war mir damals aber nicht bewusst, dass er vor seinem Durchbruch mit „*Verrückt nach Mary“ im Jahr 1998 als Regisseur in Hollywood tätig war. Unter anderem inszenierte er 1994 „*Reality Bites“ mit Winona Ryder und Ethan Hawk und 1996 „*Cable Guy“ mit Jim Carrey. Beide Filme kamen bei den Zuschauern und Kritikern eher mittelmäßig an.

Bei „Das erstaunlich Leben des Walter Mitty“ hat Ben Stiller seiner Fantasie freien Lauf gelassen, herausgekommen ist ein warmherzig lebensbejahender und unvorhersehbarer Film, zumindest was seine Tagträume angeht, mit einem fantastischen Soundtrack und guten Darstellern. Von Sean Penn hätte ich gerne mehr gesehen. Trotzdem wurde auch dieser Film gemischt aufgenommen. Meiner Meinung nach gehört der Film definitiv auf die Seite der guten Stiller-Filme. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© 20th Century Fox

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 90 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 188 Millionen Dollar.
  • Ben Stiller wird seit 1998 von Oliver Rohrbeck (Justus Jonas von den Drei Fragezeichen) synchronisiert.
  • 1994 war bereits eine Adaption des literarischen Stoffes geplant. Damals war Jim Carrey für die Hauptrolle im Gespräch.
  • Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh dem Film das Prädikat „Besonders wertvoll“.

Fakten Quelle: Wikipedia

Resident Evil: Welcome To Raccoon City – Trailer | 2021

© Constantin Film

Infinite – Lebe unendlich – Film Review | 2021

© Paramount Pictures

Der Film „Infinite – Lebe unendlich“ von Regisseur Antoine Fuqua aus dem Jahr 2021, mit Mark Wahlberg, Chiwetel Ejiofor und Sophie Cookson in den Hauptrollen, ist ein Action-Sci-Fi-Thriller der für den Streamingdienst Paramount Plus produziert wurde und auf dem Buch „The Reincarnationist Papers“ von D. Eric Maikranz basiert.

Der psychisch labile Evan (Mark Wahlberg) findet heraus, dass seine angeblichen Halluzinationen echte Erinnerungen vergangener Leben sind. Darüber hinaus besitzt er die unglaubliche Fähigkeit, auf diese Gedanken zurückzugreifen und sie sogar zu verändern.

© Paramount Pictures

Style over Substance!?

Ja, hier ist alles auf Hochglanz getrimmt, aber mir persönlich ist das CGI an manchen Stellen etwas zu glatt gebügelt. Die Story erinnert ein bisschen an „*Highlander“ nur mit Reinkarnation und „*Matrix“. Wobei mir hier der mystische Teil ziemlich egal war, obwohl mir sowas generell gefällt. Die Action und Shootouts sind jedoch ganz gut. Beim Look wurde sich offenbar an „*John Wick“ orientiert, erreicht aber bei weitem nicht die „Wuchtigkeit“, auch wenn das hier oft zwanghaft versucht wird. So einem Film tut ein PG13 einfach nicht gut. Hier hätte man ruhig auf ein R-Rating gehen können. Wobei mein 13 Jähriges Ich das bestimmt gefeiert hätte. Nun ja, leider ist man keine 13 mehr, daher hat der Film mich im Mittelteil zeitweise auch etwas verloren. Die CGI Explosionen und Rauch sehen auch hier komisch aus, zu mindestens die Einschüsse sind manchmal mit praktischen Effekten gelöst worden. Diese ganze Reinkarnationsnummer ist darauf ausgelegt mal wieder ein neues Franchise zu kreieren. Was höchstwahrscheinlich aber nie passieren wird. Dafür ist das allgemeine Echo zu schlecht. Mein Highlight war der kugelsichere, unzerstörbare Aston Martín, der war schon ziemlich cool! Hier hätten mir sogar noch mehr Gadgets dieser Art und weniger Holocomputer und CGI Drohnen zugesagt. Von mir gibt es dafür solide ★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Paramount Pictures

Den Film gibt es hierzulande bei Amazon Prime als *VOD.

Sidefacts:

  • Ursprünglich sollte Chris Evans die Hauptrolle übernehmen, musste aber aus terminlichen Gründen absagen.

Fakten Quelle: Wikipedia

Escape Room 2: No Way Out – Film Review | 2021

© Sony Pictures

Der Film „Escape Room: No Way Out (Extended)“ von Regisseur Adam Robitel aus dem Jahr 2021, mit Taylor Russell, Logan Miller und Indya Moore in den Hauptrollen, ist die Fortsetzung des 2019 erschienenen „*Escape Room“, der ein Überraschungshit war.

Nachdem Zoey (Taylor Russell) und Ben (Logan Miller) den Escape Room überleben und sich ihre Freiheit erspielen konnten, wollen sie das gewissenlose Unternehmen Minos zu Fall bringen. Es kommt jedoch anders als geplant und schließlich finden sich die beiden erneut und mit neuen Teilnehmern in einem noch viel größeren und tödlicheren Escape Game wieder. Sie erfahren, dass auch die anderen vier Teilnehmer bereits über Escape-Room-Erfahrung verfügen. Schnell wird klar: Es handelt sich um ein Duell der Überlebenden.

© Sony Pictures

Bei dem enormen finanziellen Erfolg, über 155 Millionen Dollar bei einem Budget von gerade einmal 9 Millionen Dollar, war klar, dass es eine Fortsetzung geben wird. Klar ist auch, dass die Chance ergriffen wird ein neues lukratives Franchise zu kreieren. Hieraus ein globales Tournament zu machen ist für mich echt ein bisschen too much.

Für „Escape Room 2“ wurde das Budget verdoppelt, ganz nach dem beliebten Hollywood Motto „Höher, Schneller und Weiter“. Doch manchmal ist weniger auch mehr. Dafür ist natürlich das Pasting ziemlich straff und auch die Escape Rooms sind kreativ gestaltet. Die Hauptpersonen sind einem irgendwie egal, man wird aber auch immer wieder von diesen Räumen abgelenkt. Die sind hier wirklich am interessantesten. Die Inszenierung ist solide, sodass man hier trotzdem irgendwie mitfiebert. Aus den genannten Gründen kann man den schon mal machen. Von mir gibt es ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Sony Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD und *BluRay.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 15 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 50 Millionen Dollar.
  • Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH (FSK) hat denn Filme eine Altersfreigabe ab 16 Jahren verpasst.

Fakten Quelle: Wikipedia

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