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Mr. Bombastic – Film Review | 1996

© Schröder Media

Der Film „Mr. Bombastic“ von und mit Schauspieler und Regisseur Martin Lawrence, aus dem Jahr 1996, mit Lynn Whitfield, Della Reese und Regina King in den Hauptrollen, ist eine RomCom mit Thriller-Elementen.

Darnell (Martin Lawrence) ist ein echter Frauenheld und Angestellter des Nachtclubs Chocolate City. Sein Ziel ist es selbst einmal Nachtclubbesitzer zu werden. Für Gefälligkeiten von Frauen lässt er die Damen als VIP in den Club. Obwohl er die Frauen ausnutzt, denkt er immer wieder an seine Abenteuer mit seiner Jugendliebe. Als er die elegante Brandi (Lynn Whitfield) kennenlernt, glaubt er verliebt zu sein. Nachdem sie endlich zusammen gekommen sind, erzählt sie ihm ihr dunkles Geheimnis.

© Schröder Media

Damals einmal gesehen und auch gleich wieder vergessen. Wenn man an Filme von Martin Lawrence denkt, fallen einem eher „*Bad Boys“, „*Der Diamantencop“ oder auch „*Big Mamas Haus“ ein. „A Thin Line Between Love and Hate“, wie „Mr. Bombastic“ im Original heißt, ist eher einer der unbekannteren Filme, gleichzeitig war es Martin Lawrence Regiedebüt mit Starbesetzung. Neben den oben genannten Schauspielern spielten u. a. auch Bobby Brown (Ex-Mann von Whitney Houston) und Tom Lister Jr. (Deebo aus „Friday“) mit. Für sein Regiedebüt liefert er hier eine ziemlich solide Leistung ab. Der Film wirkt sehr hochwertig gefilmt und auch der Soundtrack ist absolut großartig. Hier reiht sich ein schmachtender 90er RNB oder Soul Song an den nächsten. Die Entwicklung, welche die Geschichte im Verlauf annimmt, hat mir sehr gut gefallen und ist auch für ein paar Überraschungen gut. Einziger Minus Punkt ist, dass Martin Lawrence hier nicht von Torsten Michaelis synchronisiert wurde. Von mir gibt es dennoch starke ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Schröder Media

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 8 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 35 Millionen Dollar.
  • Neben Martin Lawrence waren auch George Jackson und Doug McHenry als Produzent beteiligt, deren Filmproduktionsfirma „The Jackson/McHenry“ den Film zusammen mit Savoy Pictures, You Go Boy! Productions produzierte. New Line Cinema hatte die Rechte für die Kinovorführungen und brachte den Film 1996 in die Kinos.
  • Regina King, die den Charakter Mia darstellte, war bei den Dreharbeiten schwanger und teilte dies den Verantwortlichen erst nach Fertigstellung des Films mit.
  • In dem Film sieht man in Smittys Büro ein Poster von „*Shaft“ aus dem Jahr 1971 und ein weiteres von „The Mack“ (1973).

Fakten Quelle: Wikipedia

Wonder Woman 1984 – Film Review | 2020

© Warner Bros.

Der Film „Wonder Woman 1984“ von Regisseurin Patty Jenkins („Monster“), aus dem Jahr 2020, mit Gal Gadot, Chris Pine, Kristen Wiig und Pedro Pascal in den Hauptrollen, ist die Fortsetzung des 2017 erschienenen „Wonder Woman“, der ein Überraschungshit für DC-Comics war.

Auch Jahrzehnte nach ihrem Sieg über Ares während des Ersten Weltkrieges, tut sich Diana Prince (Gal Gadot) alias Wonder Woman immer noch schwer damit, den Verlust ihrer großen Liebe Steve Travor (Chris Pine) zu verkraften. Seitdem er sein Leben opferte, um sie und die Welt zu retten, setzt sich Diana als Wonder Woman für das Gute ein. Im Jahr 1984 wird sie vor eine ihrer schwersten Aufgabe gestellt, in der sie sich zwischen ihr eigenes Glück oder das der Menschheit entscheiden muss.

Mein Filmherz sehnt sich seit langem mal wieder danach einen „großen“ Film zu sehen. Dank der weltweiten Pandemie halten die Studios ihre Top Produktionen aus finanziellen Gründen zurück. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass es seit dem 18.02.21 „Wonder Woman 1984“ bei Sky gibt. Da haben Mrs. Hype und ich nicht lange gezögert und gleich den Beamer angeschmissen.

© Warner Bros.

Und man muss sagen: Was hatten wir für einen Spaß mit dem Quatsch. Mir war an einigen Stellen bewusst, dass die „Realkeeper“ hier aufschreien werden, aber ich konnte über die Plotholes ganz gut hinwegsehen und den Film genießen. Hauptdarstellerin Gal Gadot erweist sich abermals als absoluter Glücksgriff. Sie schafft es trotz ihrer Aura, tatsächlich an den richtigen Stellen verletzlich zu wirken. Auch die zweite weibliche Hauptrolle, gespielt von Kristen Wiig, hat ihre guten Momente. Ihr Handeln wird nur leider zum Ende hin etwas hanebüchen. Bei Pedro Pascal bin ich mir nicht ganz sicher. Die Fernsehpersönlichkeit kauft man ihm durchaus ab, aber irgendwie habe ich die Entwicklung und vor allem den Sinn seines Handelns nicht ganz nachvollziehen können. Der Soundtrack von Hans Zimmer ist wie gewohnt phantastisch und auch die Bilder, die Regisseurin Patty Jenkins hier eingefangen hat, sehen wirklich sehr schön aus. Die Idee, den Film in den 80er Jahren spielen zu lassen, hat uns als Fans dieses Jahrzehnts natürlich richtig gut gefallen, auch wenn es für die eigentliche Handlung völlig irrelevant ist.

Alles in allem hatten wir aber richtig viel Spaß mit „WW84“ und freuen uns nun auf weitere Blockbuster, die das letzte Jahr in den Schubladen der Studios versauert sind. Von mir gibt es für den zweiten Teil von „Wonder Woman“ knappe ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Warner Bros.

Den Film gibt es aktuell bei *Sky.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 200 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 157 Millionen Dollar.
  • Im Januar 2019 verriet Patty Jenkins, dass die Handlung für einen dritten Wonder Woman-Film derzeit entwickelt wird. Jenkins gab an, dass der Handlungsbogen für die Heldin über drei Filme geplant worden sei und der nächste Film in der Gegenwart stattfinden würde.
  • Der Film befindet sich auf Platz 15 (Stand: 2. Januar 2021) der finanziell erfolgreichsten Film des Jahres 2020.

Fakten Quelle: Wikipedia

Schneemann feat. Skizuz – Winter | 2021

The intergalactic Adventures of Max Cloud – Film Review | 2020

© Splendid Film

Der Film „The Intergalactic Adventure of Max Cloud“ von Martin Owen, aus dem Jahr 2020, mit Scott Adkins, John Hannah und Lashana Lynch in den Hauptrollen, ist eine Sci-Fi-Fantasy-Komödie mit Trashfaktor.

Sarah (Isabelle Allen) zockt leidenschaftlich gerne Videospiele. Eines Tages wird sie ganz plötzlich in ihr Lieblingsspiel hineingezogen. In einem intergalaktischen Gefängnis muss sie sich gegen lauter Bösewichten zur Wehr setzen. Die einzige Möglichkeit aus dem Spiel zu entkommen besteht darin, bis zum letzten Level zu gelangen. Gemeinsam mit dem Weltraumhelden Max Cloud (Scott Adkins) kämpft Sarah gegen die gefährlichsten Schurken der Galaxis, während ihr bester Freund Cowboy (Franz Drameh) das Spiel von ihrem Zuhause in Brooklyn aus kontrolliert.

© Splendid Film

„*Jumanji“ würde sich im Grabe umdrehen, wenn er nicht schon vor ein paar Jahren wieder ausgebuddelt worden wäre. Auch ein Vergleich mit „*Zathura“ wäre hier nicht angebracht. Die Effekte sehen aber ganz gut aus, nur das Set-Design und der generelle Look erinnern mich stark an „*Spy Kids“ oder an einigen Stellen an „*Bill & Ted“ oder auch „*Masters of the Universe“. Das eigentliche Highlight des Films ist Scott Adkins, der hier sein humoristisches Talent unter Beweis stellt. Ich sag nur: „Die Angst ist nicht mehr nah, denn Max Cloud ist jetzt da!“. Der Soundtrack versprüht einen wirklich schönen 80er Jahre Videospiel-Vibe. Das alles macht den Film leider noch lange nicht gut, aber Spaß hatte ich trotzdem. Ich kann an der Stelle aber keine klare Empfehlung aussprechen. Daher bekommt der Film von mir ★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Splendid Film

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

  • Ich konnte leider weder Angaben zum Budget, noch die aktuellen Einnahmen herausfinden.
  • Nach dem Abspann kann man den Satz „Fürchte dich nicht, Max Cloud ist in Sicht.“ oder im Original „Do not fear, Max Cloud is here.“ hören.

Fakten Quelle: Wikipedia

Ricochet – Der Aufprall – Film Review | 1991

© Concorde | Laser Paradise

Der Film „Ricochet – Der Aufprall“ von Regisseur Russell Mulcahy, aus dem Jahr 1991, mit Denzel Washington, Kevin Pollak und John Lithgow in den Hauptrollen, ist ein brutaler Krimi-Thriller, der irgendwie in Vergessenheit geraten ist.

Der junge Polizist Nick Styles (Denzel Washington) zieht erhebliche Medien-Aufmerksamkeit auf sich, als er den psychopathischen Killer Blake (John Lithgow) auf einem Rummelplatz überwältigt und verhaftet, was seiner Karriere einen ordentlichen Schub verpasst. Sieben Jahre später gelingt Blake die Flucht aus dem Gefängnis. Er möchte nun seine Rachepläne umsetzen, bei der nicht nur Styles‘ Ehre, sondern auch sein ganzes Leben systematisch zerstört wird.

© Concorde | Laser Paradise

Ich muss gestehen, dass der Film damals an mir vorbei gegangen ist. Erst vor kurzem habe ich „Ricochet“ das erste Mal gesehen und habe mich die ganze Zeit gefragt wie es sein kann, dass man in den letzten 30 Jahren nichts von diesem Film gesehen oder gehört hat. Vielleicht geht es dem ein oder anderen ja genauso. Zugegebenermaßen ist es kein Meisterwerk, die Charakterentwicklungen sind sehr vorhersehbar und auch sonst hält der Film kaum Überraschungen bereit. Dennoch hat der Film aufgrund eines extrem jungen und hungrigen Denzel Washington und einer schon fast absurden Härte absolutes Unterhaltungspotenzial. John Lithgow spielt herrlich drüber und auch der generelle Vibe des Films gefällt mir sehr gut. Von mir gibt es daher überraschte ★★★★ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

© Concorde | Laser Paradise

Den Film gibt es bei Amazon zur Zeit leider nur als Import auf *DVD, und *VOD.

Das wäre doch sicher ein Release-Tipp für Labels wie „NSM Records“, „84 Entertainment“ oder „Nameless Media“, die hierzu gerne ein schönes Mediabook auf den Markt bringen könnten.

Sidefacts:

  • Der Film konnte damals an den Kinokassen knapp 22 Millionen Dollar einspielen.
  • Ricochet, französisch für Auf-/ Abprall, ist ein Begriff aus der Ballistik. Damit wird, auch im Englischen, ein (manchmal auch beabsichtigter) Abprallschuss bzw. Querschläger bezeichnet.
  • Mary Ellen Trainor spielte die Nachrichtensprecherin Gail Wallens. Die gleiche Figur hatte sie bereits in „*Stirb langsam“ gespielt.

Fakten Quelle: Wikipedia

Kazaam – Der Geist aus der Flasche – Film Review | 1996

© Polygram Filmed Entertainment | Touchstone Pictures

Der Film „Kazaam – Der Geist aus der Flasche“ von Regisseur Paul Michael Glaser, aus dem Jahr 1996, mit Shaquille O‘Neal und Francis Capra in den Hauptrollen, ist ein Kinder-Fantasyfilm, der die Aladdin Geschichte in die „Neuzeit“ versetzt.

Der Junge Max (Francis Copra) lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter in Brooklyn (New York) und erweckt zufällig einen ca. 5000 Jahre alten Flaschengeist zu neuem Leben. Kazaam (Shaquille O‘Neal), der Flaschengeist aus dem Ghettoblaster, muss fortan seinem Meister Max dienen und ihm drei Wünsche erfüllen. Zuerst ist Max genervt von seinem anhänglichen neuen Freund, doch schon bald erweist sich dieser als äußerst hilfreich.

© Polygram Filmed Entertainment | Touchstone Pictures

Mein 14-jähriges Vergangenheitsich hat diesen Film geliebt. Er war einfach die 1000x coolere Aladdin Version mit Hip Hop Einflüssen. Aus heutiger Sicht hat der Film sicher einige Probleme, angefangen bei dem semiprofessionellen Schauspiel von Shaquille O‘Neal, welches vielleicht auch noch verstärkt wird, da er leider auch kein sonderlich guter Rapper ist und hier dann auch noch so Aladdin Oldschool Lines droppen muss. Den Status der Basketball Legende möchte ich ihm aber keineswegs absprechen. Einige Effekte in „Kazaam“ sehen mittlerweile echt grausig aus, dennoch hatte das Kind in mir wieder ziemlich viel Spaß mit dem Film. Für einen verregneten Sonntagvormittag kann man den ruhig aus Nostalgiegründen nochmal schauen. Für kleinere Zuschauer vielleicht sogar eine Empfehlung. Von mir gibt es ★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Polygram Filmed Entertainment | Touchstone Pictures

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Bei der Recherche habe ich gesehen, dass man „Kazaam“ auf Deutsch auf YouTube schauen kann. Da man dort aber mit der Geschwindigkeitsfunktion von YouTube spielen muss um den Film richtig sehen zu können, ist davon auszugehen, dass der Upload nicht vom Rechteinhaber genehmigt wurde. Daher kann ich ihn euch hier leider nicht verlinken.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 20 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen knapp 19 Millionen Dollar.
  • Viele Menschen erinnern sich fälschlicherweise daran, dass der Film den Titel „Shazaam“ trägt und den Komiker und Schauspieler Sinbad als Geist spielt, möglicherweise ein Beispiel für den Mandela-Effekt, da es keinen solchen Film jemals gab.

Fakten Quelle: Wikipedia

Vanguard – Elite Special Force – Film Review | 2020

© Splendid Film

Der Film „Vanguard – Elite Special Force“ von Regisseur und Drehbuchautor Stanley Tong („Rumble in the Bronx“), aus dem Jahr 2020, mit Jackie Chan, Yang Yang und Myia Muqi in den Hauptrollen, ist ein chinesischer Action-Abenteuerfilm.

Tang Huanting (Jackie Chan), Gründer des Sicherheitsunternehmens „Vanguard“, welches für erstklassigen Personenschutz für Menschen auf der ganzen Welt sorgt, droht sein Ansehen zu verlieren. Denn eines Tages wird die Tochter (Xu Ruohan) des Geschäftsmannes Qin (Jackson Lou) von Terroristen entführt. Durch einen Fehler der Sicherheitskräfte wird auch noch Qin selbst gekidnappt. Tang und sein Team müssen daraufhin alles daran setzen, den Geschäftsmann, dessen Tochter und viele weitere Leben zu retten.

© Splendid Film

Ein rasanter, kurzweiliger Spaß mit für meinen Geschmack leider etwas sehr viel schlechtem CGI. Aber wie immer gibt es starke Kampf-Choreografien und waghalsige Stunts. Auch sonst ist der Film wirklich schön bebildert. Ebenfalls positiv zu erwähnen sind die für Jackie Chan Filme verhältnismäßig vielen Kills. Jackie darf sich hier mal wieder von seiner komödiantischen Seite zeigen. Der Film verlangt dem Zuschauer nicht viel ab, außer vielleicht die CGI-Autos als echte Autos zu akzeptieren, was mir wenig bis gar nicht gelungen ist. Dennoch hatte ich Spaß dabei, die asiatischen „*Fast and the Furious“ Version zu schauen. Echter Hochglanztrash eben. Von mir gibt es knapp ★★★ Sterne auf Letterboxd, da man hier durchaus seinen Spaß haben kann.

© Splendid Film

Den Film gibt es Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.

Sidefacts:

Der Film konnte trotz Pandemie weltweit an den Kinokassen über 50 Millionen US-Dollar einnehmen.

Zu den Künstlern auf dem offiziellen Soundtrack gehören u. a. Jackie Chan selbst, der den Titelsong „Ambition in my Heart“ singt.

Fakten Quelle: Wikipedia

Pootie Tang – Film Review | 2001

© Paramount Pictures

Der Film „Pootie Tang“ von Regisseur Louis C. K., aus dem Jahr 2001, mit Lance Crouther, Jennifer Coolidge und J.B. Smoove in den Hauptrollen, basiert auf einem Sketch aus der „The Chris Rock Show“. Chris Rock produziert und spielt eine Nebenrolle in der Komödie.

Pootie Tang (Lance Crouther) ist ein Frauenheld und sorgt mit seinem magischen Gürtel für Recht und Ordnung in der Stadt. Klar, dass er sich damit nicht nur Freunde macht. Dick Lecter (Robert Vaughn), dessen Firma Alkohol, Zigaretten und Fast Food verkauft, sieht, dass durch Pootie Tangs Einsatz die Verkaufszahlen sinken und schickt seine Leute, um Pootie Tangs Gürtel zu stehlen. Pootie Tang muss nun nicht nur seinen Gürtel zurückholen, sondern auch noch die Kinder der Stadt vor dem gierigen Firmen-Mogul beschützen.

© Paramount Pictures

Es gab eine Zeit, da habe ich mir mit meinen Homies so ziemlich jeden Black Community Film reingezogen, den wir in die Finger kriegen konnten. Welches Genre war uns da völlig egal, so haben wir auch einige Blaxploitation-Filme gesehen oder wie in diesem Falle eine Art Hommage an diese Filmera der afroamerikanischen Kultur. Es ist zugegebenermaßen kein guter Film, sondern wie man sich denken kann, absoluter Trash. Bemerkenswert finde ich aber, wieviele bekannte Gesichter die Macher für dieses Werk gewinnen konnten. U. a. Rapperin Missy Elliott, Keesha Sharp („*Lethal Weapon – Die Serie“) Mario Joyner („*Meine erfundene Frau“) und Showmaster Conan O’Brien, der sich selbst spielt. Einige Gags zünden immer noch, der Soundtrack ist genau nach meinem Geschmack und irgendwie hatte ich auch jetzt noch richtig Spaß mit dem Film. Für Fans von Filmen wie „Undercover Brother“ und „The New Guy“ definitiv eine Empfehlung, daher bekommt der Film von mir mit der Nostalgiebrille knappe ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gint es bei Amazon auf *DVD (Import) und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 7 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen um die 3,3 Millionen Dollar.
  • Im 2003 erschienenen Film „*Scary Movie 3“ wird öfters Bezug auf diesen Film genommen.
  • Parodien im Film sind unter anderem „Matrix“ und „On the Record with Bob Costas“.
  • Der Soundtrack stammt von Hollywood Records.
  • Die Produzenten Ali LeRoi und Chris Rock waren auch für die Produktion von „*Alle hassen Chris“ (Eine Fernsehserie die das Leben von Chris Rock erzählt) zuständig.

Fakten Quelle: Wikipedia

Above the Rim – Nahe dem Abgrund – Film Review | 1994

© New Line Cinema

Der Film „Above the Rim – Nahe dem Abgrund“ von Regisseur und Drehbuchautor Jeff Pollack („Booty Call“), aus dem Jahr 1994, mit Tupac Shakur, Duane Martin und Bernie Mac in den Hauptrollen, ist ein Sportdrama mit absolutem Kultstatus in der Hip Hop Kultur.

Der ehemalige Basketball-Champion Shep (Leon) gibt sich die Schuld am Tod seines besten Freundes. Als er wieder in sein Heimatviertel zurückkehrt, hat er seinen Sport aufgegeben und verdient sich sein Leben als Wachdienst in den Highschool-Basketball Spielen. Dabei fällt ihm der junge Spieler Kyle (Duane Martin) auf, der das Zeug hat, eines Tages einer von den ganz Großen zu werden. Doch auch dem Gang-Anführer Birdie (Tupac Shakur) ist das Talent nicht entgangen. Er will ihn um jeden Preis beim nächsten Streetball-Turnier in seinem Team haben.

© New Line Cinema

Ewig nicht gesehen! Keine Ahnung warum, ich hatte irgendwie Angst, dass der Film in meiner Erinnerung besser ist, als er schlussendlich ist. Doch die Sorge war unbegründet, der Soundtrack ist einfach nur phantastisch und versetzt einen sofort in die Zeit zurück. Teilweise versprüht der Film „*New Jack City“ Vibes. Liegt aber vielleicht auch daran, dass Tupac hier in der deutschen Syncronfassung die Stimme von Wesley Snipes im besagten Film hat. „Above the Rim“ ist aber auf jeden Fall wesentlich kleiner angelegt, doch das schadet dem Film keineswegs. Für mich war das an der Stelle eine willkommene Abwechslung. Es gab eine Zeit, da waren Sportfilme einfach angesagt und auch hier braucht sich „Above the Rim“ neben Filmen wie „*Mighty Ducks“ oder „*An jeden verdammten Sonntag“ nicht verstecken. Der Soundtrack alleine ist schon so legendär, ganz vorne mit dabei ist natürlich der All Time Klassiker „Regulate“ von Warren G. feat. Nate Dogg. Wer die „And One Basketball Mixtapes“ von damals noch kennt, wird hier seine wahre Freude haben. Von mir gibt es starke ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© New Line Cinema

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug 6,5 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 16 Millionen Dollar.

Fakten Quelle: Wikipedia

Kuffs – Ein Kerl zum Schießen – Film Review | 1992

© Universal Pictures | NSM Records

Der Film „Kuffs – Ein Kerl zum Schießen“ von Regisseur Bruce A. Evans („Mr. Brooks“), aus dem Jahr 1992, mit Christian Slater, Mila Jovovich und Tony Goldwyn in den Hauptrollen, ist eine Action-Buddy-Komödie, die aufgrund des Stilmittels, dem Durchbrechen der Vierten Wand, einen kleinen Kultstatus besitzt.

George Kuffs (Christian Slater) ist ein lockerer, cooler Typ und geht geschickt jeder Art von Verpflichtung aus dem Weg. Gerade gibt er seiner geschwängerten Freundin Maya (Milla Jovovich) den Laufpass, da wird sein großer Bruder Brad (Tony Goldwyn) während des Polizeidienstes erschossen. Nun fasst sich Kuffs das Ziel, die Mörder seines Bruders zu schnappen und tritt so doch noch in die Fußstapfen seines Bruders und wird Polizist. Schon bald müssen sich die Gangster in San Francisco vor ihm in acht nehmen.

© Universal Pictures | NSM Records

Damals, bevor „*Deadpool“ das oben erwähnte Stilmittel salonfähig gemacht hat, gab es schon George Kuffs, der mit Blick in die Kamera mit den Zuschauern quatscht und das obwohl noch andere Beteiligte mit im Raum stehen. Was hab ich das als kleiner Bub gefeiert. Als Fan von Buddyfilmen hat der Film damals sehr oft den Weg in meinen VHS-Player gefunden. Nun habe ich ihn aber seit gut 20 Jahren nicht mehr gesehen und zum Glück gefällt er mir immer noch recht gut. Die Hauptrolle wurde Christian Slater auf den Leib geschneidert, die Story hingegen ist jetzt nicht wirklich der Rede wert. Dennoch schafft es der Film durch die Inszenierung gut zu unterhalten. Klar hat er nicht mehr den Impact wie damals, macht aber aufgrund der ordentlichen Härte und coolen Sprüchen weitestgehend Spaß. Der Soundtrack ist ganz eindeutig von „*Beverly Hills Cop“ inspiriert, geht aber auch mindestens genauso gut ins Ohr. Der restliche Soundtrack ist eine bunte Mischung aus gut platzierten 80er, 90er Jahre Pop und Rock Songs. Ich kann nichts dran ändern, mir ist bewusst, dass der Film kein Knaller ist, aber aus irgendeinem Grund mag ich ihn einfach. Von mir gibt es daher ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Universal Pictures | NSM Records

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay *Mediabook (Cover A) und *VHS.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 12 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 21 Millionen Dollar.
  • Bruce A. Evans gewann im Jahr 1992 den Sonderpreis der Jury (Special Jury Prize) des Cognac Festival du Film Policier. Christian Slater wurde 1992 für den MTV Movie Award nominiert.
  • Alexandra Paul, bekannt als Stephanie Holden aus der Serie „Baywatch“, hat hier eine kleine Nebenrolle als Frau des Polizeichefs.

Fakten Quelle: Wikipedia

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