Die Maus „nonstop„, das gibt es ab sofort auf dem YouTube Kanal vom WDR zu sehen. Wir haben euch hier alle 10 bisher veröffentlichten Folgen zusammengesucht. Viel Spaß damit!
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Der Film „Garden State“ von Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Zach Braff, aus dem Jahr 2004, ist eine Dramady Romance mit Natalie Portman, Ian Holm und Zach Braff in den Hauptrollen.
Zach Braff spielt hier den lethargischen Schauspieler und Kellner Andrew Largeman, der sich nach einem Anruf seines Vaters auf den Weg nach New Jersey macht, um an der Beerdigung seiner Mutter teilzunehmen. Er wirkt ziellos, lustlos und völlig emotionslos. Doch das ändert sich, als er die lebensfrohe, notorische Lügnerin Sam (Natalie Portman) kennenlernt.

Ein wirklich schöner Arthaus Film, den Zach Braff hier inszeniert hat. Der autobiografische Ansatz ist sehr interessant und es wäre ja auch nicht das erste mal, dass ein Schauspieler, der für seine lustigen Rollen bekannt ist, in Wahrheit tot traurig oder gar depressiv ist. Der Soundtrack ist klasse und ist ein wunderbarer Kontrast zur Tristesse, die die entsättigten, herbstlichen Bilder vermitteln. Der Humor ist nicht zu drüber und lockert die drückende Stimmung hier und da etwas auf. Die bedrückende Atmosphäre wird durch die lebensfrohe Natalie Portman geradezu erleuchtet.
Allein für das Urschreiprinzip bekommt der Film von mir ein Herzchen, diese Methode habe ich bei vielen Künstlern im Studio angewandt, die nicht so recht aus sich rauskommen wollten. Mit „Garden State“ ist Zach Braff für mich in die Fußstapfen von Woody Allen getreten, der ja bekannt für seine Drama-Komödien ist. Von mir bekommt der Film starke ★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.
Sidefacts:
Fakten Quelle: Wikipedia

Der Film „My Girl – Meine erste Liebe“ von Regisseur Howard Zieff („My Girl 2“), aus dem Jahr 1991, mit Dan Aykroyd, Jamie Lee Curtis, Macaulay Culkin und Anna Chlumsky in den Hauptrollen, ist eine Tragikkomödie mit Herz und einem gewissen Kultfaktor.
Pennsylvania im Sommer 1972: Die elfjährige Vada Sultenfuss (Anna Chlumsky) lebt mit ihrem Vater Harry (Dan Aykroyd), der in seinem Haus ein Bestattungsunternehmen betreibt und ihrer dementen Großmutter in der Kleinstadt Madison. Vadas Mutter starb kurz nach ihrer Geburt und ihr Vater hat für die Bedürfnisse seiner heranwachsenden Tochter kein Verständnis. Da Vada in einem Bestattungsinstitut aufwächst und der Tod dadurch ihr ständiger Begleiter ist, bildet sie sich immer wieder selbst tödliche Krankheiten ein. Der einzige der sie ernst nimmt ist ihr Freund Thomas J. Sennett (Macaulay Culkin), mit dem sie gemeinsam den Sommer verbringt.

Einer der ersten und wenigen Filme, bei denen ich damals die Tränen nicht zurückhalten konnte, wenn die kleine Vada die Treppe herunter kommt und ruft: „Wo ist seine Brille!? Er kann doch ohne seine Brille nichts sehen!“ Dann sind alle Schleusen geöffnet. Der Film lebt natürlich von der Chemie der beiden Jungdarsteller, die sich innerhalb von kürzester Zeit in das Herz des Zuschauers spielen.
Die Geschichte ist eigentlich kaum der Rede wert, der Film dümpelt ein wenig vor sich hin. Aber es macht dennoch Spaß, den Kindern beim Genießen ihres Sommers zuzuschauen. Der Soundtrack von Komponist James Newton Howard ist phantastisch und untermalt die sommerlichen Vorstadtbilder wunderbar. Wie bereits erwähnt, ein Film mit ganz viel Herz, daher bekommt der Film von mir mit dicker Nostalgiebrille auf der Nase ★★★★ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

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Der Film „Ghostbusters – Die Geisterjäger“ von Regisseur Ivan Reitman („Evolution“), aus dem Jahr 1984, mit Dan Aykroyd, Bill Murray und Sigourney Weaver in den Hauptrollen, ist einer meiner Lieblingsfilme aus der Kindheit. Der Film genießt weltweit Kultstatus und wird mit „Ghostbusters – Legacy“ Mitte 2021 fortgesetzt.
Die Wissenschaftler Dr. Peter Venkman (Bill Murray), Dr. Raymond „Ray“ Stantz (Dan Aykroyd) und Dr. Egon Spengler (Harold Ramis) werden trotz ihres Durchbruchs im Bereich der Parapsychologie aus ihrer Universität geworfen. Mit dem Wissen, dass Geister existieren, gründen sie in New York eine private Geisterjäger-Agentur. Ihr Geschäft läuft zunächst aber sehr schleppend. Doch dann steigen die paranormalen Phänomene in der Stadt rapide an, daher benötigen sie wegen Überlastung neben einer Sekretärin einen weiteren Mitarbeiter, Winston Zeddemore (Ernie Hudson). Schon bald stehen die Geisterjäger Gozer dem Vernichter gegenüber, der die Welt zerstören will.

Ich war vielleicht 5 oder 6 Jahre alt, als ich den Film das erste mal gesehen habe. In dem Alter besitzt man noch eine Menge Phantasie und lässt diese auch schnell durch solche Filme beflügeln. Aber auch heute schafft es der Film dem Zuschauer zu vermitteln, dass die Beteiligten wirklich an paranormales und Geister glauben. Dan Aykroyd hat mal in einem Interview erzählt, dass er selbst schon eine Begegnung dieser Art hatte und für ihn kein Zweifel besteht, dass es so etwas wie Geister gibt. Genau dieses Gefühl vermittelt der Film bis heute noch. Alle Beteiligten spielen ihre Rollen fabelhaft, auch wenn man zwischendurch merkt, an welchen Tagen Bill Murray Lust hatte und wann nicht.

Die handgemachten Spezialeffekte sind immer noch klasse, die CGI-Effekte hingegen sind teilweise nicht ganz so gut gealtert. Der Soundtrack ist ebenso kultig wie der Film selbst. Der von Ray Parker Jr. geschriebene und gesungene Titelsong des Films wurde ein internationaler Erfolg und stand in den USA drei Wochen auf Platz 1 der Charts und wurde sogar für den Oscar als bester Song nominiert. Ich liebe diesen Film einfach und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung „Ghostbusters – Legacy“. Von mir gibt es ★★★★ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

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Der Film „Mannequin“ von Regisseur Michael Gottlieb, aus dem Jahr 1987, mit Andrew McCarthy und Kim Cattrall in den Hauptrollen, ist eine RomCom mit Fantasy-Elementen.
Der Künstler Jonathan Switcher (Anthony McCarthy) hält sich in Philadelphia mit Gelegenheitsjobs über Wasser. In einem Betrieb stellt er mit Liebe zum Detail eine Schaufensterpuppe her. Doch ein Kunstwerk braucht Zeit und Zeit ist Geld. Daher wird er auch hier gefeuert. Auch die Beziehung zu seiner Freundin Roxie (Carole Davis), die erfolgreich im Berufsleben steht, leidet unter dieser Situation. Als er der Besitzerin des Kaufhauses Prince & Company, Mrs. Timkin (Estelle Getty), das Leben rettet, verschafft diese ihm eine Anstellung in ihrem Geschäft. Während einer Nachtschicht findet er eine der Puppen wieder, die er selbst zusammengebaut hatte. Ganz plötzlich wird diese lebendig.

Ein oft vergessener Klassiker, wenn es um die RomComs der 80er Jahre geht. Dabei hat der Film durchaus Charme, Grund dafür ist vor allen Hauptdarstellerin Kim Cattrall (Samatha Jones aus „Sex and the City“) in ihrer wohl besten und bezauberndsten Rolle. Der Soundtrack versprüht zusätzlich volles 80er Nostalgiefeeling, einzig die Slapstick Einlagen sind aus heutiger Sicht etwas störend aber dennoch ertragbar. Meiner Meinung nach ist der Film zu unrecht etwas in Vergessenheit geraten, auch wenn die ersten Minuten irgendwie echt grausam sind. Von mir gibt es dennoch mit dicker Nostalgiebrille auf der Nase ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.
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Der Film „Mord im Weissen Haus“ von Regisseur Dwight H. Little („Free Willy 2“), aus dem Jahr 1997, ist ein Thriller mit Wesley Snipes in der Hauptrolle.
Im Weißen Haus wird eine junge Sekretärin ermordet aufgefunden. Der Polizist Harlan Regis (Wesley Snipes) wird mit den Ermittlungen beauftragt. Es kommen einige als Täter in Frage, unter anderem auch Kyle Neil (Tate Donovan), der Sohn des Präsidenten. Der niedergeschlagene Präsident Jack Neil (Ronny Cox) möchte sogar zurücktreten. Regis kommt aber schnell einer Verschwörung auf die Spur.

In den 90ern war Wesley Snipes ein absoluter Star in Hollywood, bis 1997 hat er schon etliche ikonische Rollen wie z. B. Simon Phoenix in „*Demolition Man“ oder Nino Brown in „*New Jack City“. Erst ein Jahr nach „Mord im Weißen Haus“ schlüpfte er in die Rolle des Marvel Charakters „*Blade“. „Murder in the 1600“, wie der Film im Original heißt, ist sicher nicht Wesley’s bester Streifen, aber trotz der wenig aufregenden Geschichte und Dank des doch hohen Actionanteiles dennoch sehenswert. Von mir gibt es solide ★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD und VOD.
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Der Film „Simon Sez“ von Regisseur Kevin Elders, aus dem Jahr 1999, mit Dennis Rodman und Natalia Cogliuti in den Hauptrollen, ist eine ziemlich trashige Actionkomödie.
Simon Sez (Dennis Rodman) ist als Agent für Interpol tätig, wobei er von seinen Assistenten Micro und Macro unterstützt wird. Sein Augenmerk liegt auf den Machenschaften des Waffenschiebers Ashton, der ein Geschäft mit Colonel Jacques Telore abzuschließen versucht. Der Colonel entscheidet sich jedoch kurzfristig um. In Simons Wahlheimat Frankreich will der Gangsterboss Bernard Gabrielli, die Insel Korsika zur Eigenständigkeit gegenüber Frankreich verhelfen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht.

Dennis Rodman gelang in den 90er Jahren zusammen mit den Chicago Bulls zu Weltruhm. Grund genug für Hollywood einen Actionfilm mit dem Basketballspieler zu drehen. Unterstützt werden sie dabei von Deutschland und Belgien, die mitverantwortlich für die Produktion sind. Rodman stellt hier eine Mischung aus Chris Tucker und Wesley Snipes dar. Wenigstens hat man das Gefühl, dass alle Beteiligten wissen, bei was für einem Quatsch sie hier mitmachen. Vorbilder sind eindeutig Werke von John Woo und Luc Bession, kommt aber in keinen Belangen an diese heran. Die Gags sind grausam und meistens fehl am Platz. Zudem gibt es noch CGI-Effekte des Grauens und extrem nervige Charaktere. Es gibt auch hier und da ein paar nette Ideen oder Bond Hommagen, aber auch das reißt es leider nicht raus. Von mir gibt es wohlwollende ★½ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *VHS und *VOD.
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Der Film „Persischstunden“ von Regisseur Vadim Perelman, aus dem Jahr 2020, mit Nahuel Pérez Biscayart und Lars Eidinger in den Hauptrollen, ist ein Kriegsdrama und basiert auf einer wahren Begebenheit.
1942 ist Frankreich von Deutschland besetzt. Gilles (Nahuel Pérez Biscayart), der Sohn eines Rabbiners aus Antwerpen, wollte eigentlich in die Schweiz fliehen, wird aber von SS-Soldaten zusammen mit anderen Juden verhaftet. Er entkommt einer Hinrichtung im Wald nur knapp, weil er schwört, kein Jude zu sein, sondern Perser. Diese Lüge rettet ihm das Leben, denn Hauptsturmführer Klaus Koch (Lars Eidinger), der in einem Durchgangslager die Verpflegung der SS-Leute und der Gefangenen organisiert, sucht dringend jemanden, der persisch spricht. Weil Gilles im Besitz eines Buches in persischer Sprache ist, wird er zu Koch gebracht, der ihm nach einem kleinen Test Glauben schenkt und ihm befielt, ihm die Sprache beizubringen.

„Persischstunden“ ist einer dieser unerzählten und unglaublichen Geschichten, die sich während des zweiten Weltkrieges zugetragen haben. Wieviel haben wir nicht schon zu dem Thema gesehen oder gehört, aber so eine Geschichte noch nicht. Daher ist der Ansatz sehr erfrischend, denn jeder weiß was damals so gang und gebe war und wird daher schnell in die Tristesse hereingezogen. Auch die entsättigten Bilder und der Soundtrack tragen zur Atmosphäre bei. Die Darsteller spielen allesamt äußerst authentisch, zur Authentizität trägt ebenso bei, dass die Darsteller in ihrer Landessprache sprechen und nicht wie gewöhnlich alle ins Deutsche übersetzt wurden. Dafür muss man natürlich das ein oder andere mal lesen, wenn man z. B. der französischen Sprache nicht mächtig ist. Alles in allem ist es eine großartige deutsch, russisch, französische Koproduktion. Wer sich für das Thema generell interessiert, sollte sich „Persischstunden“ auf die Watchliste setzen. Von mir gibt es starke ★★★★ Sterne auf Letterboxd.

Den Film gibt es bei Amazon auf *DVD, *BluRay und *VOD.
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