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Baby Driver – Film Review | 2017

© Sony Pictures

Der Film „Baby Driver“ von Regisseur Edgar Wright („Shaun of the Dead“), aus dem Jahr 2017, mit Ansel Algort, Kevin Spacey und Jamie Foxx in den Hauptrollen, ist ein Action-Krimi-Drama der etwas anderen Art.

Der Waisenjunge Miles (Ansel Elgort), der von allen nur Baby genannt wird, ist ein hochtalentierter Autofahrer. Nach dem Unfalltod seiner Eltern, arbeitet er als Fluchtwagenfahrer bei Raubüberfällen, die der Gangboss Doc (Kevin Spacey) organisiert. Aus seiner Zeit als jugendlicher Autoknacker hat Baby bei Doc hohe Schulden. Diese versucht er nun zu begleichen. Wegen seines Tinnitus hört Baby fast immer mit Kopfhörern Musik, um das unangenehme Piepen zu übertönen.

© Sony Pictures

Baby Driver“ ist ein Film mit einem eher außergewöhnlichen Konzept. Denn bevor es ein richtiges Drehbuch gab, standen bereits die Songs für den Film fest. Anders als bei herkömmlichen Filmen wurde hier nicht etwas gedreht und in der Postproduktion mit Songs unterlegt. Die gesamten Szenen sind auf die jeweiligen Songs inszeniert und geschnitten und genau das macht „Baby Driver“ zu etwas ganz besonderem. Allein der Anfang, wenn das Logo der Produktionsfirma „Sony Pictures“ erscheint und man diesen unangenehmen Pfieb-Ton hört, den der Hauptprotagonist seit seinem Unfall ständig ausgesetzt ist, stimmt einen das perfekt für eine faszinierende Achterbahnfahrt mit einem absolut grandiosem Soundtrack ein. Das Assamble macht größtenteils auch echt Spaß, zudem gibt es noch eine wirklich ordentliche Härte. Mir hat der Film auch nach mehrmaligem Schauen noch Spaß gemacht. Wenn Schüsse zum Beat werden, dann holt mich das einfach total ab.

Diesen Film sollte wirklich jeder Film- und Musikliebhaber mal gesehen haben. Von mir gibt es daher ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd. Von Mrs. Hype gibt es ★★★★ Sterne.

© Sony Pictures / Sam Gibley

Baby Driver“ gibt es beim Amazon auf *DVD, *Blu-Ray, *4K und *VOD.

Wer sich den Soundtrack zulegen möchte, kann das hier tun. *Baby Driver Soundtrack

Sidefacts:

  • Das Budget betrug gerade einmal 34 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den weltweiten Kinokassen über 226 Millionen Dollar.
  • Der Regisseur und Drehbuchautor Edgar Wright hat als Passant im Hintergrund einen kleinen Cameo-Auftritt im Film.
  • Bereits bei anderen Filmen hatte Wright Szenen zur Musik choreografiert, in „Shaun of the Dead“ zum Lied „Don‘t Stop Me Now“ von Queen.
  • Die Choreografie der Actionszenen übernahm der Performance-Künstler Ryan Heffington, der bereits für mehrere Musikvideos ausgezeichnet wurde, die er choreografierte, so unter anderem für das Video zu „Chandeliier“ von Sia, das im Rahmen der MTV Video Music Awards 2014 eine Auszeichnung erhielt.
  • Der Film war bei den Oscars 2018 für den besten Schnitt, besten Ton und besten Tonschnitt nominiert, ging allerdings leer aus.
  • Anscheinend befindet sich bereits ein Sequel zum Film in Arbeit.

Fakten Quelle: Wikipedia

DUNE – Trailer | 2020

Voraussichtlich ab dem 17.12.2020 im Kino.

© Warner Bros.

Im Niemandsland – Film Review | 2019

© imFilm – Agentur Verleih

Der Film „Im Niemandsland“ ist das Regiedebüt von Florian Aigner aus dem Jahr 2019, mit Emilie Neumeister und Ludwig Simon in den Hauptrollen und ist eine deutsche „Romeo & Julia“ Liebesgeschichte.

Berlin im Sommer 1990, kurz vor der Wiedervereinigung: Zwei Familien streiten sich um ein Haus in Kleinmachnow. Katja (Emelie Neumeister) ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie im Berliner Westen. Thorben (Ludwig Simon) ist 17 Jahre alt und kommt aus der DDR. Da ihre Eltern sich aufgrund des Streits um das Haus und den verschiedenen politischen Ansichten spinnefeind sind, halten auch die beiden Jugendlichen nicht viel voneinander. Doch eines Tages merken die beiden, dass sie sich doch mögen…

© imFilm – Agentur Verleih

Wie schon des öfteren erwähnt, mögen wir deutsche Filme, daher stand schon seit einiger Zeit „Im Niemandsland“ auf der Watchlist.

Der Film wurde nicht in 16:9 Standard-Format, sondern im 4:3 Format produziert. Dadurch kommt schon direkt von Anfang an Nostalgiestimmung auf. Die alten Autos, die Klamotten und der Walkman, den die Hauptdarstellerin bei sich hat, tragen natürlich dazu bei. Hinzu werden zwischendurch echte Bilder vom Mauerfall und Ansprachen von Politikern wie Helmut Kohl oder Erich Honecker eingestreut, welche das Gesamtbild schön abrunden. Die beiden Jungdarsteller machen ihre Sache echt gut. Der Soundtrack ist gut gewählt und versprüht einen späten 80er Vibe. Vom allgemeinen Look reißt der Film hier natürlich nicht groß ab. Das Bild der DVD ist grobkörnig und sieht etwas nach einer alten Folge Kommissar Rex aus, was aber wie bereits erwähnt zum Nostalgiefeeling beiträgt. Von mir gibt es für dieses Coming-Of-Age-Drama ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© imFilm – Agentur Verleih

Im Niemandsland“ gibt es bei Amazon auf *DVD und *VOD.

Sidefacts:

  • Der Film ist Florian Aigners Spielfilmdebüt, er schrieb zudem auch das Drehbuch. Zuvor hat Aigner Dokumentarfilme und Reportagen realisiert.
  • Bei den Biberacher Filmfestspielen 2019, wurde der Film als Bester Spielfilm mit dem Goldenen Biber ausgezeichnet.
  • Emelie Neumeister sang von 2008 bis 2011 im Kinderchor an der Staatsoperette Dresden in den Opern „Hänsel und Gretel“ und „Carmen“. In einer Solo-Rolle wirkte sie dort im Musical „Jekyll & Hyde“ mit.

Fakten Quelle: Wikipedia

The Fanatic – Film Review | 2019

© Koch Media GmbH

Der Film „The Fanatic“ von Limp Bizkit-Sänger und Regisseur Fred Durst, aus dem Jahr 2019, mit John Travolta als authentischen Filmfan in der Hauptrolle, ist ein kleiner Psycho-Horror-Thriller.

Moose (John Travolta) ist ein totaler Filmnerd. Sein absoluter Lieblingsschauspieler ist Hunter Dunbar (Devon Sawa), dieser soll sich in der Innenstadt von Los Angeles aufhalten. Moose möchte sich unbedingt ein Autogramm besorgen. Doch sein Idol ist nicht auf der Veranstaltung von der er zu guter letzt auch noch verwiesen wird. Seine gute Freundin Leah (Ana Golja) arbeitet als Fotografin und weiß als Paparazzi wo die Stars wohnen. Diese Informationen sind für Moose goldwert. Er beschließt sich sein Autogramm mit allen Mitteln zu besorgen.

© Koch Media GmbH

Der Film bekam in den USA nur einen ganz kleinen Kinostart bevor er dann auf einer Streamingplattform (Redbox) landete. Die Kritiker waren dem Film gegenüber eher negativ eingestellt. Obwohl man sagen muss, dass Travolta die Rolle des autistischen Nerd super spielt. Er geht einem mit seinen Ticks direkt auf die Nerven. Er kann nicht still sitzen und selbst wenn er ruhig steht, ist er ständig in Bewegung. Da ich meinen Zivildienst in einer Einrichtung für geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen abgeleistet habe, sind mir solche Eigenarten nicht unbekannt und ich kann sagen, Travolta hat sich diese Ticks ganz genau angeschaut und verinnerlicht. Dass es für den Zuschauer seltsam ist, da man Travolta ja kennt und weiß, wie er sich bewegt, könnte das dem Betrachter natürlich auch negativ aufstoßen. Ich fand es bemerkenswert, wie sehr er mir hier auf den Sack gegangen ist.

© Koch Media GmbH

Die Geschichte über einen fanatischen Fan ist nichts neues, da die meisten Fanatisten einen an der Klatschte haben. Die Krankheit des Hauptprotagonisten bringt hier aber eine gewisse Brisans mit, da er dadurch völlig unberechenbar ist. So wird aus einem Drama schnell auch mal ein Psycho-Horrorfilm, dessen Ende mich schon irgendwie schockiert hat und mit offenen Fragen zurück lässt. Daher bekommt der Film von mir ★★½ Sterne, Mrs. Hype vergibt als Genrefan sogar ★★★ Sterne auf Letterboxd.

© Koch Media GmbH

The Fanatic“ gibt ab sofort auf *DVD und *Blu-Ray bei Amazon.

Sidefacts:

  • Aufgrund des limitierten Starts konnte der Film gerade einmal 3.175 Dollar an den Kinokassen einspielen.
  • The Fanatic“ ist Fred Durst‘s vierte Regiearbeit. Sein erster Spielfilm „Charlie Banks – Der Augenzeuge“, mit Jesse Eisenberg in der Hauptrolle, kam 2007 raus.
  • Travolta hat für seine Darstellung des Moose eine Goldene Himbeere erhalten.

Fakten Quelle: Wikipedia

The Gentlemen – Film Review | 2019

© Leonine Films

Der Film „The Gentlemen“, von Regisseur Guy Ritchie, aus dem Jahr 2019, mit Matthew McConaughey, Colin Farrell, Charles Hunnam und Hugh Grant in den Hauptrollen, ist ein Gangster-Komödie, mit dem Guy Ritchie sich wieder auf seine Anfänge als Regisseur besinnt.

Mickey Pearson (Matthew McConaughey), hat sich ein beachtliches Marihuana-Imperium aufgebaut. Doch er möchte sein Unternehmen verkaufen. Es gibt mehrere Interessenten, aber plötzlich wird eine seiner Plantagen ausgeraubt und Mickey muss sich jetzt etwas anderes überlegen um sein Eigentum und sich selbst zu schützen. Seine rechte Hand Raymond Smith (Charlie Hannam) hilft ihm die Diebe ausfindig zu machen.

© Leonine Films

Das war mal wieder ein Guy Ritchie Film der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Die Erzählweise über Dialoge und der damit zusammenhängenden herrlich überspitzten Darstellung des Geschehens war so fucking unterhaltsam, sodass bei einer Laufzeit von fast 2 Stunden keinerlei Längen aufkamen. Die Figuren machen allesamt auf ihre völlig eigene Art und Weise Spaß. Guy Richtie hat seinen Darstellern jede einzelne Rolle auf den Leib geschneidert. Man merkt ihnen auch bei jeder Szene an, wieviel Spaß sie an ihrem Charakter haben. Die bedeutungsschwangeren Dialoge, die so nie ein Mensch im Affekt raushauen würde, bringen einen hier fast jedesmal zum schmunzeln. Dazu gibt es noch eine ordentliche Härte, schöne Settings und einen charmanten Soundtrack.

„*The Gentlemen“ hat geile Dialoge, eine schöne Inszenierung, einen netten Twist und absolut grandiose Schauspieler. Von mir gibt es mit Freude ★★★★ Sterne, Mrs. Hype gibt sogar ★★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Leonine Films

The Gentlemen“ gibt es ab sofort bei Amazon auf *DVD, *Blu-Ray, *4K und *VOD.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug gerade einmal 22 Millionen US-Dollar, einspielen konnte der Film an den Kinokassen über 115 Millionen Dollar.
  • In Deutschland lief er am 27. Februar 2020 in den Kinos an. Den Verleih in Deutschland übernimmt Leonine.

Fakten Quelle: Wikipedia

James Bond 007 – Spectre – Film Review | 2015

© Sony Pictures

Der Film „James Bond 007 – Spectre“, von Regisseur Sam Mendes („1917“), aus dem Jahr 2015, mit Daniel Craig und Christoph Waltz in den Hauptrollen, ist der mittlerweile 24. Teil der Bond Reihe und der vierte Film mit Daniel Craig als James Bond.

Die Ereignisse knüpfen direkt an „*Skyfall“ an. M (Judi Dench) wird beerdigt und Bond muss nun mit seinem neuen Vorgesetzten (Ralph Fiennes) klarkommen, der ihn erstmal beurlaubt. Doch da taucht plötzlich ein Feind aus der Vergangenheit auf und Bond muss versuchen, ohne die Unterstützung des MI6 auszukommen. Nur Moneypenny (Naomie Harris) hilft James bei der Suche nach Ernst Stavro Blofeld (Christoph Waltz).

© Sony Pictures

Skyfall“ ist einer meiner Lieblingsbondfilme. Da „Spectre“ ebenfalls von Regisseur Sam Mendes inszeniert wurde, waren meine Erwartungen schon echt hoch. Als dann der Cast mit u. a. Christoph Waltz als Bösewicht „Blofeld“ und Dave Bautista als „Mr Hinx“ bekannt gegeben wurde, schoss die Vorfreude in unermessliche Höhen. Der Gang ins Kino war so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich war also so gehypt, dass ich eigentlich nur enttäuscht werden konnte und genauso war es dann leider auch.

Nicht weil „Spectre“ schlecht gemacht ist oder so, einzig und allein wegen des nicht ausgeschöpften Potentials. Christoph Waltz kriegt nichts zu tun, außer ein paar Sätze mit seiner ruhigen Psychostimme zu droppen. Dave Bautista hingegen war eines meiner persönlichen Highlights des Films und auch die Action und der One-Shot am Anfang können sich echt sehen lassen. Die Locations sind wieder einmal atemberaubend und man sieht dem Film sein üppiges Budget durchaus an, aber alles in allem war ich nach dem Kinogang irgendwie enttäuscht. Um so mehr freue ich mich jetzt auf „Keine Zeit zu sterben“, vielleicht holt der 25. Teil der Reihe mich wieder mehr ab.

© Sony Pictures

Bei der 2. Sichtung empfand ich es gar nicht mehr so schlimm, aber ich wusste ja auch schon worauf ich mich einlasse. Von uns gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Sony Pictures

Spectre“ gibt es auf *DVD, *Blu-Ray, *4K und *VOD bei Amazon.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug irgendwas zwischen 250 und 300 Millionen US-Dollar, einspielen konnte er an den Kinokassen fast 900 Millionen Dollar.
  • Das Elektroauto, welches Dave Bautista benutzt, um Bond in seinem modifizierten Aston Martin DB10 (siehe Bild) zu verfolgen, ist ein Jaguar C-X75.
© Sony Pictures
  • „Spectre“ erzielte in England in den ersten sieben Tagen Einnahmen in Höhe von 63,8 Millionen US-Dollar. Damit löste er „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ als bislang erfolgreichsten Kinostart ab.

Fakten Quelle: Wikipedia

Freaks – Du bist eine von uns – Film Review | 2020

Der neue deutsche Netflixfilm „Freaks – Du bist eine von uns“, von Regisseur Felix Binder („Club der roten Bänder – Der Film“), aus dem Jahr 2020, wird als die deutsche Version von X-Men bezeichnet.

Die junge Mutter Wendy (Cornelia Gröschel) trifft eines Nachts den Obdachlosen Marek (Wotan Wilke Möhring) auf der Straße, der ihr mitteilt, dass sie „eine von Ihnen“ ist und ihre Fähigkeiten durch ihre Medikamente unterdrückt werden. Kurz darauf stürzt sich der Obdachlose von einer Brücke vor einen Lastwagen. Dieses Erlebnis beschäftigt Wendy und sie beschließt die Medikamente nicht mehr zu nehmen. Kurze Zeit später merkt sie, welche ungeahnten Kräfte in ihr stecken.

© Netflix

Ein deutscher Superheldenfilm: Halleluja! Oder auch nicht… Im Grunde feiere ich es, wenn man hier zu Lande mutig ist und mal etwas „Anderes“ ausprobiert. Wie zum Beispiel Filme wie der „Nachtmahr“. Dank Netflix durften „wir“ nun auch mal unseren kleinen Zeh in die marktüberschwemmende Comicfilm-Suppe dippen.

© Netflix

Mich erinnert „Freaks“ eher an Filme wie „*Chronicle – Wozu bist Du fähig?“ aus dem Jahr 2012, als an übliche Marvel Filme wie X-Men. Es gibt hier auch wirklich ein paar nette Ideen, aber leider ist der Rest ziemlich cringy. Bei jeder einzelnen Einstellung merkt man, dass hier noch mehr drinnen gewesen wäre. Sachen, die cool sein sollen, regen eher zum Fremdschämen an. Angefangen bei der Ausstattung der Kostüme und ich meine nicht das Karnevalskostüm von „Electroman“, sondern zum Beispiel das Security Outfit des Ehemanns von Wendy. Dieses sieht aus als hätte man sich einfach beim nächstbesten Online-Shop eine Cap und ein T-Shirt mit dem Wort „Security“ bedrucken lassen. Selbst die bekannten Gesichter, wie Wotan Wilke Möhring („Sløborn“), der seinen Text zu 90% vor sich hin nuschelt oder Ralph Herforth („Bang Boom Bang“), den wir zuletzt in der Netflix Serie „Skylines“ sehen durften, glaubt ebenfalls nicht so recht an das, was er da spielt. Positiv zu erwähnen ist der Soundtrack, der passend zur Atmosphäre schöne Synthiesounds a la „Stranger Things“ einstreuen lässt.

Die Geschichte ist völlig vorhersehbar und auch das offene Ende reist es nicht raus. Da man sich nur fragt: Möchte man wirklich mehr davon sehen? Für 12 Jährige vielleicht ein kurzweiliger Spaß, für mich aber leider nichts. Ich möchte aber dennoch einmal lobenswert erwähnen, dass jemand die „Eier“ hatte eine deutsche „Comicverfilmung“ zu realisieren. Von mir gibt es ★★½ Sterne auf Letterboxd.

© Netflix

Freaks – Du bist eine von uns“ läuft seit dem 02.09.2020 auf Netflix.

Sidefacts:

  • Zum Budget habe ich leider keine Angaben gefunden, es sollte aber überschaubar gewesen sein.
  • Das Drehbuch wurde von Marc O. Seng geschrieben, der auch an der Serie „Dark“ beteiligt war.
  • Der Film wurde von Netflix, dem kleinen ZDF Fernsehspiel und der Firma PSSST! produziert
  • Die Laufzeit beträgt gerade einmal 92 Minuten (Fühlt sich allerdings länger an).

Fakten Quelle: Wikipedia

Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Special Edition) – Film Review | 1991

© StudioCanal

Der Film „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“, von Regisseur James Cameron (Aliens), aus dem Jahr 1991, mit Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton und Edward Furlong in den Hauptrollen, ist wohl der Actionfilm Klassiker schlechthin. Ich war damals als Kind völlig geflasht von dem was mir hier geboten wurde. Die Effekte waren bahnbrechend und auch heute, knapp 30 Jahre nach der Veröffentlichung, können die Effekte sich immer noch sehen lassen.

Die Handlung knüpft ca. 14 Jahre nach den Ereignissen in Teil 1 an. Sarah Connor (Linda Hamilton) wurde in eine Irrenanstalt eingewiesen, da ihr natürlich niemand die Geschichte über den Killer-Roboter (Arnold Schwarzenegger) aus der Zukunft glaubt. Ihr Sohn John Connor (Edward Furlong) wächst bei Pflegeeltern auf, als eines Tages zwei Terminator aus der Zukunft auftauchen. Der T-800 (Arnold Schwarzenegger) wurde dieses Mal von John Connor aus der Zukunft geschickt, um sein jüngeres Ich vor dem von Skynet geschickten T-1000 (Robert Patrick) zu beschützen. Dieser ist ein weiter entwickeltes Modell und besteht aus einer Art Quecksilber. Er kann damit nicht nur seine Hände zu spitzen Waffen formen, sondern auch die Gestalt von Personen annehmen, mit denen er in Berührung gekommen ist. So macht er Jagd auf John Connor und den umprogrammierten T-800.

© StudioCanal

Ich habe mir den Film bei Amazon für ca. 8 Euro in der Remastered Special Edition auf Blu-Ray geholt und das, obwohl ich schon die Steelbox Edition besitze. Beide sind über 16 Minuten länger, als die ursprüngliche Kinofassung. In der deutschen Version merkt man aufgrund der wechselnden Synchronstimme von John Connor, dass es sich hierbei um das „Bonus“-Material handelt. Die zusätzlichen Szenen tragen auch wirklich etwas zur Charakterentwicklung bei. Es gibt aber auch sogar noch einen 3 Minuten längeren Ultimate Cut.

© StudioCanal

Es ist wirklich erstaunlich, was hier bei der Neuabtastung für die *Blu-Ray und *4K Veröffentlichung aus dem Bild rausgeholt wurde. Ich muss aber auch dazu sagen, ich habe den Film bestimmt 30 mal auf *VHS geschaut. Das heißt, meine Erinnerung könnte auch durchaus davon beeinträchtigt sein. Arnie ist hier glaube ich an seinem Zenit und Robert Patrick spielt die Rolle des T1000 so prägend, dass man leider immer, wenn man ihn in anderen Produktionen sieht, an die Killermaschine denken muss. 1992 hatte er auch Cameo-Auftritte als T-1000 in der Komödie „Waynes World“ und 1993 in „Last Action Hero“.

© StudioCanal

Die Actionszenen sind grandios. Angefangen mit der Barszene, in der der Terminator seine Bikerkutte ergattert, über die Spielhöllen-Schießerei, bis hin zu den nervenaufreibenden Verfolgungsjagden, Arnies Minigun und dem Showdown in der Metalfabrik, ist der Film durch und durch absolut großartig inszeniert. Mir sind sogar ein paar Dinge aufgefallen, die hier anscheinend gefixt wurden. Wie zum Beispiel der Motorrad Stunt im Kanal. Dort wurde jetzt das Gesicht von Schwarzenegger digital auf das Gesicht des Stuntmans gelegt.

Ein absolutes Muss für jeden Filmfan. Von mir bekommt dieser Streifen ★★★★½ Sterne und ein Herzchen auf Letterboxd.

© StudioCanal

Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Special Edition) gibt es auf *DVD, *Blu-Ray, *3D, *4K und *VOD bei Amazon.

Sidefacts:

  • Das Budget betrug ca. 100 Millionen US-Dollar, damit war er lange einer der teuersten Filme aller Zeiten. Der Film konnte an den weltweiten Kinokassen 520 Millionen Dollar einnehmen.
  • Im Jahr 1997 löste Cameron mit Titanic, welcher ein Budget von 200 Millionen US-Dollar hatte, Terminator 2 als teuersten Film ab. Dieser konnte aber auch eine sagenhafte Summe von knapp 2,2 Milliarden Dollar einspielen.
  • Der Film wurde 1992 für 6 Oscars nominiert und konnte ganze 4 Trophäen gewinnen, u. a. für die besten visuellen Effekte.
  • Für die (insgesamt nur wenige Minuten dauernden) digitalen Effekte war Industrial Light & Magic („Star Wars“) kurz ILM verantwortlich.
  • Terminator 2 – Tag der Abrechnung kam am 24. Oktober 1991 in die deutschen Kinos. Am 29. August 2017 war der Film in Österreich und Deutschland in einer 3D-Überarbeitung zu sehen.
  • In Disneyland gibt es seit 1996 eine Attraktion, die dem Besucher vortäuscht, er befände sich bei einer Vorführung der Entwicklungsfirma Cyberdyne. Hierbei wird ein von Universal extra produzierter Kurzfilm mit dem Titel „T2 – Battle Actoss Time“ in 3D gezeigt, in dem der junge John Connor mit dem T-800 in die Zukunft reist. Ich hatte das Glück die Show Ende der 90er in Disneyland Paris sehen zu dürfen. Mittlerweile kann man den Kurzfilm aber auch auf YouTube sehen.

Fakten Quelle: Wikipedia

James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben – Trailer 2 | 2020

© Universal Pictures

Auf kurze Distanz – Film Review | 2016

© WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz

Der Film „Auf kurze Distanz“ von Regisseur Philipp Kadelbach („So viel Zeit“), aus dem Jahr 2016, mit Tom Schilling und Edin Hasanović in den Hauptrollen, ist ein Krimi, der für das Erste (ARD) produziert wurde und dort am 2. März 2016 seine Premiere feierte.

Der Polizist Klaus Roth (Tom Schilling) soll verdeckt gegen eine in Berlin agierende, serbische Gangsterbande ermitteln, die mit Sportwetten auf manipulierte Spiele Einkünfte erzielen. Zu diesem Zweck sucht er die Bekanntschaft von Luka Moravac (Edin Hasanović), dem Neffen des Bandenchefs Aco Goric (Lazar Ristoski). Die beiden freunden sich an und beginnen gemeinsam Sportler und Schiedsrichter zu bestechen, um anschließend Wetten zu platzieren.
Als sich der türkische Gangster Jyan Cyahan (Tamer Yiğit) ins Wettgeschäft drängt und den Gorics Konkurrenz machen will, bekommt Luka den Auftrag Cyahan zu erschießen.

© WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz

Ein durchaus wichtiger kleiner Film über ein Thema, welches ich bisher nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Man kommt während des Films schon ins Grübeln, ob nicht die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung, die man in der Vergangenheit gesehen hat, vielleicht erzwungen wurde oder der Unparteiische bestochen wurde. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rollen hervorragend und sind nicht ohne Grund in der deutschen Oberliga angekommen. Hasanović spielte zuletzt die Hauptrolle in der Netflix Serie „Skylines“, die leider aufgrund eines Rechtsstreits auf Eis gelegt wurde. Tom Schilling war zuletzt in „Die Goldfische“ und „TKKG“ zu sehen.

© WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz

Für einen Fernsehfilm, der von der ARD und dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) produziert wurde, sieht „Auf kurze Distanz“ durch und durch wie eine Kinoproduktion aus und hätte durchaus auch auf der großen Leinwand funktioniert. Einzig die Laufzeit von gerade einmal 91 Minuten wäre zu kritisieren, ansonsten ist es ein solider Genrefilm mit fantastischen Schauspielern und einem enorm starken Ende, der völlig zu unrecht untergegangen ist. Für Fans von „Spielmacher“ oder der Serie „4Blocks“ auf jeden Fall eine Empfehlung. Von mir gibt es ★★★½ Sterne auf Letterboxd.

© WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz

Den Film „Auf kurze Distanz“ gibt es bei Amazon auf *DVD und *Blu-Ray.

Sidefacts:

  • Die Erstausstrahlung im Ersten sahen 2,62 Millionen Zuschauer, was 8,2 Prozent Marktanteil entspricht.
  • Edin Hasanović wurde für seine Darstellung mit dem Deutschen Fernsehkrimipreis ausgezeichnet.
  • 2017 erhielt der Film die Goldene Kamera in der Kategorie Bester deutscher Fernsehfilm.
  • Drehbuchautor Holger Karsten Schmidt entwickelte 2013 nach seinen Recherchen über manipulierte Sportwetten sowohl das Drehbuch, wie auch den Roman „Auf kurze Distanz“, der am 29. Oktober 2015 im Rowohlt Verlag erschien.
  • Der Journalist Benjamin Best recherchiert seit vielen Jahren über Wettbetrug im Sport und hat als Berater zum Film fungiert.

Fakten Quelle: Wikipedia

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